Billomat auf der Ignite in Köln

10.02.2011

Bil­lo­mat ist kein Micro­soft. Auch kein Google, IBM oder Apple. Dass die Billomat-Belegschaft im Ver­gleich zu den IT-Riesen ver­schwin­det klein ist, ist kein Geheim­nis. Aber ist das schlimm? Nein, ganz im Gegen­teil! Klein ist sexy. Das zumin­dest behaup­tete Simon ges­tern Abend bei sei­nem Vor­trag im Cowor­kings­pace Colo­gne bei der Ignite Colo­gne.

Ignite? Dahin­ter ver­birgt sich ein Vor­trags­for­mat, dass 2006 vom O’Reilly in Seat­tle ins Leben geru­fen wur­den. Die Regeln sind schnell erklärt: Dem Red­ner ste­hen genau 20 Folien zur Ver­fü­gung, die nach 15 Sekun­den auto­ma­tisch wech­seln. Ganz nach dem Motto „Begeis­tere uns, aber mach es kurz“ gilt es, das Publi­kum in exakt 5 Minu­ten von sei­nem Thema zu gewin­nen. Im Rah­men der Glo­bal Ignite Week wer­den inner­halb einer Woche unzäh­lige Ver­an­stal­tun­gen auf in über 100 Städ­ten auf der gan­zen Welt organisiert.

Von Davids und Goli­aths – Warum klein sexy ist

Sind große Fir­men zwangs­läu­fig bes­ser oder gar glück­li­cher? Gibt es nicht auch kleine Unter­neh­men die gute Arbeit leis­ten? Kann Zufrie­den­heit nur mit einem gro­ßen Kon­zern erreicht werden?

Klein ist sexy. Das war nicht nur der Titel von Simons Vor­trag. Die­ses Motto erfah­ren wir – und ihr – täg­lich bei der Arbeit mit Bil­lo­mat. „Keine eier­le­gende Wohl­milch­säue!“ pro­pa­gierte Simon auf der Bühne. „Wenn ich Eier haben will, brau­che ich weder Schaf noch Schwein. Ein Huhn ist per­fekt!“. Für mich bringt diese Aus­sage die Billomat-Philosophie auf den Punkt. Eng damit ver­bun­den auch der Titel einer wei­te­ren These: „Sagw Nein!“ Allzu oft ertei­len wir Erwei­te­rungs­wün­schen eine Absage. Bil­lo­mat ist und bleibt ein Fak­tu­rie­rungs­tool. Kein CRM, keine Newsletter-Software und auch keine Ter­min­ver­wal­tung. Eine Fest­stel­lung die schließ­lich fol­ge­rich­tig zur nächs­ten Folie führte: „Wett­rüs­ten sucks!

Als „Einer von uns“ beti­telte Simon die Aus­sage, dass kleine Teams auf Augen­höhe mit den Kun­den reden. Wie oft wird welt­weit über große Kon­zerne geschimpft. Aber steckt eigent­lich hin­ter die­sen meist anony­men Unternehmen? Ein klei­nes Team dage­gen ist mensch­lich greif­bar (BTW: wann kommst du auf eine Tasse Kaf­fee vor­bei?) und wir reden uns ein, dass man auch Feh­ler leich­ter verzeiht.

So war’s

Das Ver­zei­hen von Feh­lern ist ein gutes Stich­wort. Die Prä­sen­ta­tio­nen waren durch­wach­sen (auch Simon war vor den ca. 150 Zuhö­rern merk­lich ner­vös), aber im gro­ßen und gan­zen hat sich der Besuch der Ver­an­stal­tung gelohnt. Wer nicht mit dabei sein konnte, kann sich den Vor­trag und die dazu­ge­hö­ri­gen Folien nach­fol­gend anschauen.




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Ein Kommentar zu “Billomat auf der Ignite in Köln”

  1. Droid Boy sagt:

    Aye!
    Auf hoher See ist das meist gespro­chene Wort: Aye! Sagt der Matrose zum Kapi­tän, oder wenn man gene­rell zustimmt.
    Hier kann ich sagen: Aye aye!
    Die Ignite war durch­wach­sen, aber dazwi­schen zogen schon ein­zelne Leucht­feuer auf. Da war twick.it und bil­lO­mat ganz vorne mit dabei!
    Mehr Infos gibts auch hier als Pod­cast.
    Viel Spaß!

    http://www.droid-boy.de/?p=953

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