Billomat ist kein Microsoft. Auch kein Google, IBM oder Apple. Dass die Billomat-Belegschaft im Vergleich zu den IT-Riesen verschwindet klein ist, ist kein Geheimnis. Aber ist das schlimm? Nein, ganz im Gegenteil! Klein ist sexy. Das zumindest behauptete Simon gestern Abend bei seinem Vortrag im Coworkingspace Cologne bei der Ignite Cologne.
Ignite? Dahinter verbirgt sich ein Vortragsformat, dass 2006 vom O’Reilly in Seattle ins Leben gerufen wurden. Die Regeln sind schnell erklärt: Dem Redner stehen genau 20 Folien zur Verfügung, die nach 15 Sekunden automatisch wechseln. Ganz nach dem Motto „Begeistere uns, aber mach es kurz“ gilt es, das Publikum in exakt 5 Minuten von seinem Thema zu gewinnen. Im Rahmen der Global Ignite Week werden innerhalb einer Woche unzählige Veranstaltungen auf in über 100 Städten auf der ganzen Welt organisiert.
Von Davids und Goliaths – Warum klein sexy ist
Sind große Firmen zwangsläufig besser oder gar glücklicher? Gibt es nicht auch kleine Unternehmen die gute Arbeit leisten? Kann Zufriedenheit nur mit einem großen Konzern erreicht werden?
Klein ist sexy. Das war nicht nur der Titel von Simons Vortrag. Dieses Motto erfahren wir – und ihr – täglich bei der Arbeit mit Billomat. „Keine eierlegende Wohlmilchsäue!“ propagierte Simon auf der Bühne. „Wenn ich Eier haben will, brauche ich weder Schaf noch Schwein. Ein Huhn ist perfekt!“. Für mich bringt diese Aussage die Billomat-Philosophie auf den Punkt. Eng damit verbunden auch der Titel einer weiteren These: „Sagw Nein!“ Allzu oft erteilen wir Erweiterungswünschen eine Absage. Billomat ist und bleibt ein Fakturierungstool. Kein CRM, keine Newsletter-Software und auch keine Terminverwaltung. Eine Feststellung die schließlich folgerichtig zur nächsten Folie führte: „Wettrüsten sucks!“
Als „Einer von uns“ betitelte Simon die Aussage, dass kleine Teams auf Augenhöhe mit den Kunden reden. Wie oft wird weltweit über große Konzerne geschimpft. Aber steckt eigentlich hinter diesen meist anonymen Unternehmen? Ein kleines Team dagegen ist menschlich greifbar (BTW: wann kommst du auf eine Tasse Kaffee vorbei?) und wir reden uns ein, dass man auch Fehler leichter verzeiht.
So war’s
Das Verzeihen von Fehlern ist ein gutes Stichwort. Die Präsentationen waren durchwachsen (auch Simon war vor den ca. 150 Zuhörern merklich nervös), aber im großen und ganzen hat sich der Besuch der Veranstaltung gelohnt. Wer nicht mit dabei sein konnte, kann sich den Vortrag und die dazugehörigen Folien nachfolgend anschauen.
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Aye!
Auf hoher See ist das meist gesprochene Wort: Aye! Sagt der Matrose zum Kapitän, oder wenn man generell zustimmt.
Hier kann ich sagen: Aye aye!
Die Ignite war durchwachsen, aber dazwischen zogen schon einzelne Leuchtfeuer auf. Da war twick.it und billOmat ganz vorne mit dabei!
Mehr Infos gibts auch hier als Podcast.
Viel Spaß!
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