Digitale Berufe einfach erklären: Was mit Management? (Teil 2)

Heutige Berufsbezeichnungen sind oft englischsprachig. Teils sind es einfach die amerikanischen oder englischen Berufsbezeichnungen für vergleichbare Positionen. Vermutlich sind aber auch Wortkonstruktionen darunter, unter denen sich hiesige Human Resources Manager englische Berufsbezeichnungen vorstellen. Korrektes Englisch oder nicht: Willst du Oma deinen digitalen Beruf erklären, dann ist es allein mit einer Übersetzung nicht getan. Tätigkeitsbeschreibungen für digitale Berufe einfach erklären heißt nicht, sie einfach nur ins Deutsche zu übertragen. Das führt zu neuen Missverständnissen. Oft ist zum Beispiel ein Wort im Verständnis deines Gegenübers ganz anders belegt, als du es benutzt. Machen wir das mal am Begriff Manager fest.

Digitale Berufe einfach erklären: Manager = wichtig

Digitale Berufe einfach erklären: Was mit Management? (Teil 2)

Manager sind nicht immer die höchsten Tiere im Büro – was aber viele glauben, wenn sie hören, dass du im Management arbeitest. (©kasto – Fotolia)

Der Begriff Manager ist ein alter Hut. Den gibt es auch im deutschen Sprachraum schon sehr lange. Nur was versteht deine Oma darunter? Manager, das klingt für Laien nach Geschäftsleitung, wichtig sein, Entscheidungen treffen. Stimmt aber so nicht. Manager lungern nicht in Chefsesseln herum und sagen: „Also ich will das so“. Na gut, vielleicht einige. Aber für die Mehrzahl der Personen, in deren Berufsbezeichnung heute das Wort Manager vorkommt, sieht das anders aus.

to manage = bewerkstelligen

Manager gibt es in hierarchisch strukturierten Firmen auf unterschiedlichen Ebenen. Sie sorgen dafür, dass der Laden läuft. Zu den Aufgaben von Managern gehört es, Strukturen zu schaffen. Sie planen, koordinieren und organisieren Abläufe innerhalb ihres Verantwortungsbereiches. Außerdem gehört zu ihren Aufgaben, die Prozesse zu überwachen und zu kontrollieren.

Digitaler Beruf: Operations Manager

Du kümmerst dich darum, dass die Arbeitsabläufe in deiner Firma klappen. Operations sind Vorgänge und zwar all die, die es braucht, um ohne Verzögerungen arbeiten zu können. Du sorgst dafür, dass alles, was deine Firma anbietet, auch lieferbar ist. Deine Tätigkeit hat also viel mit Logistik zu tun: Waren müssen zur richtigen Zeit verfügbar sein. Außerdem ist es wichtig, die Abläufe rund um Verkauf und Versand so zu gestalten, dass möglichst wenig Zeit und Kosten entstehen. Operations Manager arbeiten im E-Commerce zum Beispiel in großen Online-Shops.

Vermutlich hast du ursprünglich BWL studiert oder bist anderweitig zum Experten für Logistik geworden.

Entweder deine Oma hat Online-Shopping bereits für sich entdeckt oder sie nimmt ständig Pakete für ihre Nachbarn an. Digitale Berufe einfach zu erklären, die mit Einkaufen zu tun haben, geht eigentlich ganz gut. Falls E-Commerce für dein Gegenüber zu abstrakt ist, Versuch es am Beispiel eines Supermarktes. Das ist nicht dasselbe? Aber es ist ähnlich genug, um deiner Oma zu vermitteln, womit du es zu tun hast.

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Markus Möller

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