Blog   14.10.2013

Brutto-/Netto-Umschalter bei der Rechnung

Ob du mit Brutto- oder Netto-Preisen rechnen möchtest, kannst du nun bei jedem Dokument individuell festlegen. Lies hier, wie es geht.

Eins vorweg: Wenn du immer auf Netto- oder Brutto-Basis fakturierst, dann brauchst du das nur einmal unter „Einstellungen > Steuern“ festlegen. Für dich ändert sich also überhaupt nichts. Anders sieht es auch, wenn es in deinem täglichen Geschäft gleichzeitig Geschäftskunden als auch Privatkunden gibt. Während die Geschäftskunden eine Netto-Rechnung verlangen, ist im B2C-Bereich die Rechnung mit Brutto-Preisen geläufig.

Netto- oder Brutto-Preisbasis

Netto- oder Brutto-Preisbasis

Ab sofort kannst du bei jedem Dokument (Rechnung, Angebot, Gutschrift, Auftragsbestätigung) individuell festlegen, ob auf Brutto- oder Netto-Basis gerechnet werden soll. Dafür hat sich in der Bearbeitungsmaske ein neuer Umschalter dazu gesellt. Voreinstellung für den Umschalter ist dabei die unter „Einstellungen > Konfiguration > Steuern“ festgelegte Preisbasis.

Brutto und Netto in der Praxis

Ein Beispiel: Wer im Supermarkt etwas für 11,90 Euro einkauft, kauft Ware im Netto-Wert von 10,00 Euro. Hinzu kommen 1,90 Euro MwSt. Der Wert auf dem Preisschild ist der Brutto-Preis, also der Preis inkl. Steuern. In Billomat würdest du hier die Brutto-Preisbasis verwenden und 11,90 Euro als Preis angeben. Billomat nimmt somit 11,90 Euro als Brutto-Wert, zieht davon 19% MwSt. ab und kommt so auf einen Netto-Wert von 10,00 Euro.

Bei Brutto-Berechnungen wird der eingegebene Preis als Brutto-Preis verwendet. Den Netto-Preis bekommt man, indem man die Steuern abzieht.

Anders sieht es bei Rechnungen für Geschäftskunden aus. Da für diese der Preis ohne Steuern relevant ist, wird hier i.d.R. der Netto-Preis (=Preis ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. Wenn du nun anstatt im Supermarkt im Großhandel einkaufst, wirst du meistens den Netto-Preis am Regal ausgezeichnet sehen. In unserem Beispiel würde die Ware 10,00 Euro kosten. Die MwSt. in Höhe von 1,90 Euro werden an der Kasse dazu addiert, so dass du auch hier am Ende 11,90 Euro zahlen musst.

Möchtest du Netto-Rechnungen schreiben, dann wähle bei der Rechnung Netto als Preisbasis. Nun kannst du den Betrag von 10,00 Euro als Preis eingeben. Billomat addiert nun die Steuer hinzu, um auf den Brutto-Wert zu gelangen.

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Bei Netto-Berechnungen wird der eingegebene Preis als Netto-Preis verwendet. Den Brutto-Preis bekommt man, indem man die Steuern hinzu addiert.

Was sich kompliziert anhört, ist es am Ende aber gar nicht. So wird sich für viele gar nichts ändern. Wenn du aber neben deinem B2B-Geschäft auch ausnahmsweise einmal eine Endkunden-Rechnung auf Brutto-Basis schreiben musst, dann wird dir die neue Funktion bestimmt einige Arbeit, manuelle Umrechnungen und Rundungsfehler ersparen.

Diskussion

2 Kommentare

  1. 5. Dezember 2013 am 17:06

    Ein cooles Feature! Zwar schreibe ich grundsätzlich „Netto-Rechnungen“, auch für Privatkunden (die nur 10% bei mir ausmachen), so ist es einheitlich und am übersichtlichsten für die Buchhaltung.

    Sehr praktisch ist aber die automatische Umrechnung: Auf Brutto stellen, 99 Euro als Preis für die Position eingeben, wieder auf Netto stellen => 83,19 netto erscheint. Perfekt!

    Leider funktioniert diese „Live-Umrechnung“ noch nicht für die eingegebenen Rabatte (Zeilenrabatt und globaler Rabatt), könntet ihr das noch nachrüsten? Danke!

    • 6. Dezember 2013 am 10:18

      Vielen Dank für die netten Worte und den Hinweis, dass die Rabatte noch nicht umgerechnet werden. Das werden wir gleich nächste Woche noch nachholen.

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