Blog   16.1.2019

Persönliche Steuernummer oder USt-IdNr. auf Rechnungen?

Auf eine formell korrekte Rechnung gehört eine Steuernummer. Das ist Vorschrift und dient dazu, dass das Finanzamt Ausgangsrechnungen zweifelsfrei einem Rechnungsaussteller zuordnen kann. Nun haben umsatzsteuerpflichtige Selbstständige sogar zwei Steuernummern: die persönliche, unter der auch private Steuerangelegenheiten beim Finanzamt geführt werden, und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.). Welche davon gehört aber auf die Ausgangsrechnung? Persönliche Steuernummer oder USt-IdNr.? Oder beide?

Persönliche Steuernummer oder USt-IdNr. – was muss auf die Rechnung?

Zuerst einmal solltest Du drei ähnlich klingende Nummern nicht verwechseln:

  • Steuernummer
  • Steuer-ID (Steuer-Identifikationsnummer)
  • USt-IdNr (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer)

Für Deine Rechnungen sind die die Steuernummer und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer relevant, denn die Steuer-ID wird jedem Menschen nach der Geburt zugewiesen und hat nichts mit Deinem Geschäft zu tun.

Wenn Du nicht umsatzsteuerpflichtig bist, also unter die Kleinunternehmerregelung fällst, nutzt Du die Steuernummer auf Deiner Rechnung. Trifft das nicht auf Dich zu, hast Du die Wahl zwischen Steuernummer und USt-IdNr. Denn wegen datenschutzrechtlicher Bedenken ist es heutzutage möglich, statt der Steuernummer nur noch die USt-IdNr. anzugeben. Das erlaubt .

Wer allzu freizügig mit seiner persönlichen Nummer umgeht, spielt gegebenenfalls wenig wohlgesonnen Menschen praktisch in die Hände: Oft genügt es nämlich bei einem Anruf beim Finanzamt, diese Nummer zu nennen, um Auskünfte über sämtliche Steuerangelegenheiten zu bekommen, die den Nummerninhaber betreffen, delikat erweise sogar über die des Ehegatten, der auch darunter geführt wird.

Übrigens: Auf Rechnungen über Beträge bis 150,00 Euro braucht keine Steuernummer vermerkt zu sein. Siehe dazu auch unser Beitrag über die Pflichtangaben auf einer Rechnung.

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