Lexikon

Anfangsbestand - Was ist ein Anfangsbestand?

Der Anfangsbestand entspricht den Werten, die aus der Eröffnungsbilanz bei einer Unternehmensgründung oder aus der Abschlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres in die Bestandskonten der Buchhaltung übertragen werden. Bei Aktivkonten wird der Anfangsbestand immer auf der Soll-Seite und bei Passivkonten auf der Haben-Seite ausgewiesen.

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Ermittlung der Anfangsbestände aus der Abschlussbilanz

Die Endbestände der Bestandskonten des Vorjahres werden aus der Abschlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres mithilfe der Eröffnungsbilanzkonten auf die entsprechenden Bestandskonten gebucht und werden so zu den Anfangsbeständen für das neue Geschäftsjahr. Die Buchungssätze lauten bei

  • Aktivkonten – Aktivkonto an Eröffnungsbilanzkonto
  • Passivkonten – Eröffnungsbilanzkonto an Passivkonto

Die neuen Anfangsbestände stehen bei Aktivkonten auf der linken Seite, das heißt im Soll. Bei Passivkonten steht der Anfangsbestand auf der rechten Kontoseite, im Haben. Mehrungen des Kontos im Laufe des Geschäftsjahres werden auf derselben Seite wie der jeweilige Anfangsbestand gebucht. Minderungen werden jeweils auf der anderen Kontoseite gebucht. Durch Saldierung der Mehrungen und Minderungen mit dem Anfangsbestand ergibt sich der Endbestand einer Abrechnungsperiode.

Aktiva und Passiva

Der Anfangsbestand bezeichnet die ersten Werte in den Aktiv- und Passivkonten der Buchhaltung zu Beginn eines Geschäftsjahres.

Anfangsbestand bei der Gründung eines Unternehmens

Bei einem neu gegründeten Unternehmen existiert natürlich noch keine Abschlussbilanz eines vorangegangenen Geschäftsjahres aus der die Endbestände der Bestandskonten in den Anfangsbestand für das neue Geschäftsjahr übernommen werden können.

Bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft wird daher eine Eröffnungsbilanz erstellt. In der Eröffnungsbilanz sind alle Anlagegüter, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie das Eigenkapital und gegebenenfalls Fremdkapital aufgeführt. Das heißt, in der Eröffnungsbilanz sind alle Werte enthalten, die bei der Gründung in das Unternehmen einfließen. Diese Werte werden in die entsprechenden Bestandskonten übertragen und dadurch zu Anfangsbeständen. Bei den Erlöskonten in der Buchhaltung gibt es keine Anfangsbestände. Der Begriff wird nur im Zusammenhang mit Bestandskonten vollendet.

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