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Anlageberater - Was ist ein Anlageberater?

Alle Anleger, gleich auf welchem Einstiegslevel, sind auf die Zusammenarbeit mit einem fachlich versierten Anlageberater angewiesen. Dieser kann aus den Anlagezielen und der verfügbaren Anlagesumme die passenden Anlageprodukte und ihre Konditionen berechnen. Die Berater unterliegen der europäischen Finanzmarktrichtlinie und müssen volle Aufklärung über Risiken der Produkte bieten.

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Definition Anlageberatung

Vermögens- und Anlageberater werden in Deutschland aus der Gruppe der ausgebildeten Finanzberater rekrutiert oder absolvieren den zugehörigen Studiengang. Der Beruf bedarf einer umfassenden Weiterbildung und dem ständigen Einarbeiten in neue Finanzprodukte. Der Finanzmarkt ist dynamisch und kann sich tagesaktuell ändern. Darum behalten Finanzberater und Anlageberater für die Anleger den Überblick über Kurse und Chancen.

Über die MiFID (Markets in Financial Instruments Directive, Europäische Finanzmarktrichtlinie) wird nicht nur der Umgang mit Anlageprodukten, sondern auch die Aufgaben der Berater geregelt. Sie müssen beispielsweise die Regeln des deutschen Börsengesetzes umsetzen und Kunden über die Verlustrisiken beim Wertpapierhandel aufklären. Die Richtlinien gelten für Berater der Kreditinstitute und freie Berater gleichermaßen. Bestimmte Produkte dürfen von beiden Gruppen nur dann bevorzugt werden, wenn ihre Kundengruppe davon tatsächlich profitiert. Absprachen zur Vermittlung eines bestimmten Papiers sind nicht erlaubt.

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Was sind die Richtlinien der Anlageberater?

Deutsche Kreditinstitute beschäftigen häufig eigene Anlageberater, die Kunden der jeweiligen Bank zu ihren Optionen beraten sollen. Dabei gilt der Grundsatz, Einsteigern in den Anlagenmarkt auch nur Einsteigerprodukte zu verkaufen. Papiere und Investitionen mit besonders hohen Risiken sind in der Regel Anlegern mit viel Erfahrung im Umgang mit Anlageprodukten vorbehalten. Dieses Vorgehen verhindert, dass der Kunde alle Ersparnisse in ein risikoreiches Produkt fließen lässt und die Anlage auf lange Sicht nicht gehalten werden kann.

Darum wird jüngeren Kunden häufig eher zu einem Bausparvertrag oder ähnlich sicheren Anlagen geraten, die ihr Vermögen sicher verwalten und vermehren. Zwar sind die Ausschüttungen oft weniger attraktiv als die Einlage in Fonds und ETFs, doch die Auszahlungssumme lässt sich planen und die Verluste sind selbst bei Markteinbrüchen gering.

Beschäftigungsformen der Finanzberatung

Anlageberater können selbstständig tätig oder angestellt sein. In jedem Fall wird ihre Expertise und Kompetenz regelmäßig durch Finanzaufsichtsbehörden geprüft. Bei Verdacht auf Verstöße gegen geltendes europäisches Recht und Marktmanipulation kann die Lizenz zur Vermittlung von Finanzprodukten entzogen werden. Auch Unternehmen können eigene Finanzberater beschäftigen, beispielsweise um Investitionen zu planen. Eine Festanstellung in der Buchhaltung ist dabei jedoch selten.

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