Lexikon

BIC - Was ist der BIC?

Der BIC (Business Identifier Code) wurde 2008 im Zuge der SWIFT-Einführung zur verpflichtenden Verwendung innerhalb der EU verordnet, um die IBAN zu komplettieren. SEPA-Transaktionen sind so doppelt abgesichert. Zum einen lässt sich der BI-Code der IBAN eindeutig zuordnen, zum anderen informiert er über die Empfängerbank. Mittlerweile ist er für Inlands-Transaktionen wieder freiwillig verwendbar. Er ist Teil des SWIFT-Systems.

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Wann wird der Business Identifier Code verwendet?

Der BIC findet sich überall. Er ist auf der Bankkarte abgedruckt, muss für Überweisungen angegeben werden und erscheint auf Rechnungen zusammen mit der IBAN. Der standardisierte BI-Code wird international verwendet und ersetzte in Deutschland ab 2014 die bis dahin verwendete Bankleitzahl. Allerdings nur formell, die Bankleitzahlen selbst sind noch immer vergeben und können im Inland genutzt werden. International wird der BI-Code jedoch stets benötigt.

Die Umstellung erforderte für viele Unternehmen eine systematische Umstellung ihrer Rechnungssysteme und Kundendaten. Mittlerweile können die meisten Anwender ihren BI-Code zuordnen und geben ihn automatisch in den Zahlungsdetails an.

Zusammensetzung der alphanumerischen Abfolge

BIC

Der BI-Code besteht aus vier Angaben. Dieser Aufbau ist auch für Laien erkennbar und kann über BIC-Rechner und Onlinetools ausgelesen werden. Die ersten 4 Ziffern geben das Bankinstitut an. So führt beispielsweise GLS Gemeinschaftsbank das Kürzel GENO. Danach folgt in 2 Ziffern der Ländercode. Für Deutschland ist das DE. Der Regionalcode informiert über den Sitz der Bank, beispielsweise M1 für den Kreis Hamburg. Er wird abgeschlossen von den 3 Ziffern der Filiale, deren Kunde die Überweisung tätigt oder empfängt. Durch diese umfangreiche Information lässt sich sehr genau bestimmen, welche Bank für die Transaktion zuständig ist – und das weltweit.

Eine vollständige BI-Code könnte also lauten: GENO DE M1 800

Wissenswertes rund um den BIC

  • Die ersten vier Ziffern des BI-Code sind frei wählbar für jede Bank oder Bankengruppe. So hat sich die Deutsche Bundesbank das Kürzel MARK gesichert.
  • Da der BIC einer IBAN eindeutig zugeordnet werden kann, können Onlinetools und Überweisungsformulare zu jeder IBAN automatisch die BIC ergänzen.
  • Für eine Überweisung wird seit 2016 der BI-Code generell nicht mehr benötigt, die IBAN allein genügt. Dennoch fordern die meisten Bankenformulare eine Angabe der kompletten Daten ein.
  • Ursprünglich stand das Kürzel für Bank Identifier Code und wurde später zu Business Identifier Code umgeschrieben, seit er im SWIFT-System auch Nichtbanken zur Verfügung steht.

Einzelnachweise:

Zum Weiterlesen:

 

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