Lexikon

Brutto / Netto - Was ist Brutto / Netto?

Brutto bezeichnet den Status eines Betrages vor dem Steuerabzug und vor Abschreibungen. Im Gegensatz dazu steht Netto, was bedeutet, dass die Steuern bereits abgezogen sind. Die gängigste Situation in der die beiden Begriffe gebraucht werden, ist im Bezug auf Preise. Aber auch auf andere Bereiche, wie z.B. Gewinne und Einkommen oder auch geldfremde Einheiten wie Gewicht ist das Prinzip der Unterscheidung zwischen Brutto und Netto anwendbar.

Bei Billomat besteht die Möglichkeit sowohl Netto als auch Brutto als Preisbasis zu wählen. Darüber hinaus kann man beim Erstellen einer Rechnung zwischen Netto- und Brutto-Preisen wählen.

Brutto / Netto

Brutto

Der Begriff „Brutto“ wird aus dem lateinischen Begriff „brutus“, was so viel wie „unrein“ bedeutet, abgeleitet. In einem wirtschaftlichen Zusammenhang betrachtet, kann die Summe Geld als „unrein“ bezeichnet werden, von der noch keinerlei abzuziehende Beträge abgezogen wurden.

Netto

Auch der Begriff „Netto“ wurde dem Italienischen entlehnt und bedeutet so viel wie „rein“. Im wirtschaftlichen Zusammenhang kann das Netto als „rein“ von sämtlichen Abzügen wie Steuern und Abschreibungen verstanden werden.

Die Nutzung in unterschiedlichen Bereichen

Im Handel ist es je nach Bereich üblich entweder Nettopreise oder Bruttopreise zu nutzen.
Im sogenannten B2B (Business to Business) Bereich wird auf das Nutzen des Bruttopreises verzichtet und stattdessen der Nettopreis herangezogen. Dies hat den Grund, dass Unternehmen nicht zum Zahlen der Umsatzsteuer verpflichtet sind. Sie sind in der Lage jegliche gezahlten Umsatzsteuerbeträge (Siehe hierzu auch den Lexikonartikel zum Umsatzsteuersatz) von den selbst erhaltenen Umsatzsteuerbeträgen abzuziehen. Dieses Vorgehen wird Vorsteuerabzug genannt. (Siehe hierzu den Lexikonartikel zur Vorsteuer) Deshalb spielt für Unternehmen nur der Nettopreis eine Rolle.
Währenddessen wird im B2C (Business to Customer) Bereich der Endkunde direkt angesprochen, weshalb ein Ausweis der Umsatzsteuer und damit das Verwenden eines Bruttopreises notwendig wird. Denn dem Endkunden steht nicht die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs offen.

Ein Beispiel für die Verwendung von Brutto / Netto

Wer im Supermarkt etwas für 11,90 Euro einkauft, kauft Ware im Netto-Wert von 10,00 Euro. Hinzu kommen 1,90 Euro MwSt. Der Wert auf dem Preisschild ist der Brutto-Preis, also der Preis inkl. Steuern. Der Supermarkt ist ein Beispiel für den sogenannten B2C-Bereich, also dem Teil des Marktes in dem sich Verkäufe direkt an Endkunden (Consumer) richten. Hier ist es üblich Bruttopreise zu verwenden. Anders ist es im B2B-Bereich, in dem Nettopreise genutzt werden.

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