Lexikon

Deadline - Was ist eine Deadline?

Durch eine gemeinsame Deadline wird innerhalb von Unternehmen und in der Zusammenarbeit Selbstständiger eine verbindliche Frist, beziehungsweise ein Abgabetermin, definiert. Dabei grenzt sich diese Frist von anderen Zeitpunkten wie dem Milestone / Meilenstein dadurch ab, dass sie für gewöhnlich den letztmöglichen Termin für den Abschluss eines Projektes markiert.

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Die Deadline als definitive Frist

Der englische Begriff der Deadline, der sich zu Deutsch am ehesten als Galgenfrist übersetzen lässt, bezeichnet einen Stichtag für Abgaben in Unternehmen, Redaktionen und Projektrahmen. Außerhalb von kreativen und Publikationsunternehmungen gelten ebenfalls Fristen. So zum Beispiel die Fälligkeit im Rechnungswesen, Termine wenn es um Absprachen geht, Melde- und Kündigungsfristen im juristischen Sinne und viele mehr. Ihnen ist gemein, dass sie in vielen Fällen auf Rückfrage verlängert werden können. Bei Deadlines im eigentlichen Sinne handelt es sich jedoch um einen definitiv, spätmöglichsten Termin.

Wie läuft die Arbeit mit Deadlines ab?

Deadlines werden in Absprache zwischen verschiedenen Parteien, etwa Auftraggeber und Auftragnehmer, festgelegt. Mit Annahme eines bestimmten Auftrages, der mit einer Deadline versehen ist, stimmt der Auftragnehmer der Frist zu. Dadurch wird zugleich ein juristisch geltender Rahmen geschaffen, auf den sich beide Seiten verlassen können und der ähnlich verbindlich wie die Vergütung ist. Wird die Arbeit nicht in der vorgeschriebenen Zeit erbracht, kann der Auftraggeber die Annahme und Zahlung verweigern.

Auch außerhalb von Unternehmen werden Deadlines angewandt. So gelten beispielsweise an Universitäten und Bildungseinrichtungen Deadlines für die Abgabe von Hausarbeiten. Wird die Leistung nicht im vorgeschriebenen Zeitraum erbracht, kann keine Note basierend auf der Arbeit vergeben werden. In Online-Systemen sind der Zugriff auf die Aufgabe und die Abgabe selbiger nach Ablauf der Deadline gesperrt.

Strikte Abgabefristen in der Zusammenarbeit

Zwar haben Auftraggeber, Unternehmer und Selbstständige das Recht auf ihrer Seite, wenn sie die Annahme nach abgelaufener Frist verwehren, die Zusammenarbeit kann darunter jedoch empfindlich leiden. Deadlines sollten daher von Anfang an so flexibel gesetzt werden, dass das Projekt nur, durch wenige Stunden Verzögerung nie und durch 1 bis 2 Tage Verzug, nur minimal gefährdet ist. Schließlich müssen auch zur Neubeauftragung Zeitressourcen eingesetzt werden.

Auch die Zeit für Nachbearbeiten, Editieren und Korrekturen muss nach der gesetzten Frist in jedem Fall eingeplant werden. In der Praxis sollte die Deadline darum wenn möglich nie die tatsächliche Galgenfrist darstellen, nach der ein Auftrag verloren ist.

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