Lexikon

Derivate - Was sind Derivate?

Derivate gleichen in der Handelsart Papieren wie Aktien und Anleihen. Der Käufer erwirbt jedoch lediglich die Rechte an den Emissionen, nicht aber am Mitentscheid im Unternehmen. Das Derivat ist darum ein von den Papieren abgeleitetes (lat. derivare) Instrument zur Anlage, das lediglich der Spekulation gilt und für Börseneinsteiger, die sich nicht direkt beteiligen möchten, damit geeignet ist. Das Derivat unterliegt allerdings auch stark schwankenden Kursen und ist risikoreich.

Welche Unternehmenssteuer zahlt man eigentlich als Aktiengesellschaft? Im Billomat Magazin  kannst du es nachlesen.

Was sind die Eigenschaften und Rechte eines Derivats?

Das Derivat einer Aktie ist keine Aktie, sondern orientiert sich am Kurs eines Unternehmens. Ein Anleger, der Derivate an einer Unternehmensaktie erwirbt, tritt daher nicht in den Handel mit Papieren dieses Unternehmens ein, nutzt jedoch dessen Werte zur Spekulation. Das Derivat ist dadurch eine Art Einsteigerwertpapier ohne Bindung. Weniger einsteigerfreundlich ist die Art, wie der Kurs der Derivate bestimmt wird. Er richtet sich nach den Erwartungen für ein Investment und ist daher schwerer zu bestimmen als ein Wertpapier, das direkt in ein Unternehmen investiert.

Durch diese Kursmitbestimmung anderer Investments schwankt der Derivatkurs stark und orientiert sich an den Erwartungen der Anleger. Das ist gut für Anleger, die das Geschehen an den Anlegerplattformen und Börsen verfolgen. Nachteile ergeben sich für Anleger, die sich auf die Performance der Hauptaktie verlassen möchten und daher die Entwicklungen rund um das Unternehmen verfolgen.

Gratis E-Book für Kleinunternehmer

Erfahre alles, was du über die Kleinunternehmerregelung wissen musst in unserem kostenlosen E-Book

Download

Welche Formen der Derivate gibt es?

Beim Handel mit Derivaten erwirbt der Anleger keinerlei Mitbestimmungsrecht an dem Unternehmen, auf dessen Kurs er spekuliert. Er ist daher weder direkter Anleger, noch Investor, nicht beteiligt, kein Mitglied einer Gesellschaft und hat schlicht keine Mitsprache. Er besitzt keine Papiere des Unternehmens selbst. Das wird dann wichtig, wenn er die Papiere weiterhandelt. Derivate werden in größeren Mengen gehandelt und wirken sich nicht unbedingt auf den Kurs aus. Der Markt kann durch Derivatkäufe und -Verkäufe also weniger manipuliert werden, als es bei Anteileignern der Fall ist.

Wie bei den meisten Anlegerinstrumenten wird das Derivat virtuell an einer Börse gehandelt. Dabei kann es sich beispielsweise um Optionsscheine mit bestimmer Laufzeit, Zertifikate, Swaps oder auch Futures handeln. All diese Produkte bilden einen bestimmten Wert zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Sie sind damit auch an den Wert selbst gekoppelt.

Handelsarten des Derivats

Ein Derivat kann gekauft, verkauft, gehalten oder ausgeübt werden. Optionsscheine beispielsweise verbrauchen sich durch die Ausübung und sind dann nicht mehr handelbar. Dabei richtet sich der Kurs entweder nach dem vereinbarten Tageswert, nach der vereinbarten Zeit oder nach einem angebundenen Kurswert.

Ähnliche Fragen:

Privat: Billomat 60 Tage kostenlos testen

Mit der Anmeldung akzeptierst du die AGB.

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein. Melde dich für den Billomat Newsletter an!
Anmelden
Newsletter
Newsletter
Kontakt
Folge uns
Deine Einstellungen zu Cookies für diese Website:

Wähle selbst aus, welcher der nachfolgenden Cookies die Website verwenden darf. Du kannst diese Einstellungen jederzeit wieder über unsere Datenschutzbestimmungen ändern.

Ändere deine Cookie-Einstellungen mit dem Schieberegler:
Notwendig
Notwendig
Statistik
Statistik
Komfort
Komfort
Targeting
Targeting