Lexikon

Einkaufspreis - Was ist ein Einkaufspreis?

Als Einkaufspreis wird der Geldbetrag bezeichnet, der aufgewendet werden muss, um ein Stück oder eine festgelegte Mengen- oder Größeneinheit eines Guts zu kaufen. Einkaufspreis (in der Regel mit EKP abgekürzt) wird oft synonym mit dem Begriff Einstandspreis verwendet. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt, denn er ist nicht ganz so klar definiert wie Letzterer. Teils sind die zusätzlichen Kosten, die bei der Beschaffung von Gütern entstehen, in Einkaufspreisen nicht ausreichend berücksichtigt. Ebenso verhält es sich mit eventuellen Minderungen der Kosten.

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Einkaufspreis oder Einstandspreis für Kalkulationen?

Für betriebswirtschaftliche Kalkulationen muss der Einstandspreis dem Einkaufspreis also in jedem Fall vorgezogen werden, weil er genauere Daten darüber liefert, welche Kosten für die Beschaffung eines Artikels tatsächlich entstehen. Dies ist die Grundlage für eine korrekte Berechnung des späteren Verkaufspreises, der so berechnet werden muss, dass er für ein Unternehmen Gewinn abwirft. Würden für diese Berechnungen Einkaufspreise herangezogen, blieben wichtige Kostenfaktoren unbeachtet und der Verkaufspreis würde folglich zu niedrig angesetzt. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Kostenunterdeckung und damit zu Verlusten führen.

Was ist zusätzlich zum Einkaufspreis im Einstandspreis enthalten?

Anders als Einkaufspreise enthalten Einstandspreise zum Beispiel kalkulationswirksame Abschläge wie Rabatte und Skonti, aber auch eventuell anfallende Mindermengenzuschläge. Auch die anfallenden Transportkosten (In denen zum Beispiel das Porto und die Verpackungskosten enthalten sind) und die Bezugsnebenkosten (wie etwa Transportversicherungen) sind im Einstandspreis enthalten. Eine, zusätzlich zum Einkaufspreis, im Preis je Einheit enthaltene Vorsteuer mindert den Einstandspreis, während zu zahlende Zölle den Preis je Einheit erhöhen.

Einkaufspreis

Der Einkaufspreis ist zu ungenau für Kalkulationen

Daraus folgt, dass Einkaufspreise betriebswirtschaftlich ungenau sind und höchstens zu groben Vergleichszwecken zwischen mehreren Lieferanten (Siehe hierzu auch den Lexikoneintrag zur Lieferantenrechnung und zum Lieferantenkredit) bzw. Anbietern herangezogen werden können aber keinesfalls für kalkulatorische Maßnahmen eingesetzt werden sollten, sofern Sie nicht alle weiteren Kosten bzw. Preisminderungen enthalten, die bei der Beschaffung eines Produkts entstehen.

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