Lexikon

Erlöse - Was sind Erlöse?

Als Erlöse oder Erlös wird der Gegenwert bezeichnet, den ein Unternehmen für den Verkauf seiner Erzeugnisse oder Dienstleistungen beziehungsweise aus Vermietung oder Verpachtung erhält. Dieser Gegenwert kann dem Unternehmen sowohl in Form von Geld als auch in Form von Forderungen zufließen. Es handelt sich somit um die wertmäßige Erfassung der betrieblichen sowie der nichtbetrieblichen Tätigkeit des Unternehmens.

Buchalterisch werden Umsatzerlöse in Erlöskonten erfasst. Erfahre hier, wie du die Daten aus Billomat ganz einfach an deinen Steuerberater exportierst.

Erlöse

Rechnerisch ergibt sich der Erlös durch die Multiplikation der Menge der verkauften Güter beziehungsweise Dienstleistungen mit den jeweiligen Verkaufspreisen. Bei dem auf diese Weise ermittelten Wert handelt es sich um den Bruttoerlös. Nach Abzug von Erlösminderungen – wie zum Beispiel Gutschriften, Rabatten oder eines Skonto – ergibt sich daraus der Nettoerlös (Siehe dazu auch den Lexikonartikel zu Brutto / Netto), welcher für die Preiskalkulation des Unternehmens maßgeblich ist. Ein Synonym für Erlöse ist der Begriff Umsatz (Siehe dazu auch den Lexikonartikel zur Umsatzstatistik).

Erlös und Leistung: nicht in jedem Fall identisch

Teilweise wird auch der Begriff Leistung als weiteres Synonym für Erlöse beziehungsweise Umsatz verwendet. Tatsächlich ist der Erlös allerdings nur bei Handelsunternehmen mit der Gesamtleistung identisch. Dagegen enthält die Gesamtleistung von Industriebetrieben neben den Erlösen auch Bestandsveränderungen an Halb- und Fertigfabrikaten sowie aktivierungsfähige Eigenleistungen, die in Handelsunternehmen nicht anfallen. Der Begriff Umsatzerlöse bezeichnet in der Rechnungslegung nach dem deutschen Handelsgesetzbuch diejenigen Erträge, die für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit des jeweiligen Unternehmens typisch sind.

Erhebung von Steuer auf die Erlöse

Der deutsche Staat erhebt, wie die meisten anderen Staaten auch, die sogenannte Umsatzsteuer. Anders als der Name vermuten lässt, zahlt nicht das verkaufende Unternehmen die Umsatzsteuer sondern der Käufer. Deshalb ist von einem „durchlaufenden Posten“ die Rede. Der Verkäufer addiert die zu zahlende Steuersumme auf den Produktpreis und treibt diese dann beim Kunden ein. Später muss der Zahlungsempfänger die erhaltene Steuer an das Finanzamt abführen.
Ausgenommen von dieser Steuer sind gemäß der Kleinunternehmerregelung die Kleinunternehmer. Sie müssen die Steuer auf ihren Rechnungen nicht ausweisen.

>> Lese hier mehr zur Kleinunternehmerregelung: Kleinunternehmer Rechnung korrekt formuliert

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