Lexikon

Europäische Zentralbank - Was ist die Europäische Zentralbank?

Mit der Einführung des Euros haben die Mitgliedsländer die Europäische Zentralbank gegründet. Wie alle Notenbanken organisiert sie die Geldpolitik dieses vielfältigen Währungsraums. Sie hat damit größtenteils die nationalstaatlichen Notenbanken wie die Deutsche Bundesbank abgelöst. Der Sitz der EZB ist Frankfurt am Main, die Gründung erfolgte am 01. Juni 1998.

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Wie setzt sich die Europäische Zentralbank zusammen?

Europäische Zentralbank

Die EZB verfügt über mehrere Organe. An der Spitze steht der EZB-Präsident, seit 2011 Mario Draghi aus Italien. Zudem gibt es:

  • das EZB-Direktorium: Gewählt werden die Mitglieder vom Europäischen Rat, unter Einbeziehung der Finanz- und Wirtschaftsminister der Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Parlament.
  • den EZB-Rat: Ihm gehören alle Mitglieder des Direktoriums sowie alle Präsidenten der nationalen Notenbanken an. Er übernimmt wichtige Aufgaben, so bestimmt er die Höhe der Leitzinsen und den Umgang mit Zentralbankgeld.
  • Erweiterter Rat: Er umfasst Vertreter der EU-Staaten, die den Euro bisher nicht eingeführt haben. Er hat vornehmlich eine beratende Funktion.

Die Europäische Zentralbank aktuell

Wie sämtliche Notenbanken muss sich die Europäische Zentralbank an den typischen Zielen der Geldpolitik orientieren: Sie muss die Inflation im Zaum halten und zugleich wirtschaftliches Wachstum ermöglichen. Seit geraumer Zeit steht die Europäische Zentralbank unter gravierender Kritik, das liegt an ihrer Politik im Zusammenhang mit der Banken– und Euro-Krise. Die EZB hat auf diese Krise mit einer exzessiven Geldpolitik geantwortet, sie hat sich unter anderem für niedrige Leitzinsen entschieden und in einem großen Umfang Staatsanleihen von Ländern wie Griechenland aufgekauft. Gegner dieser Politik meinen, dass diese Politik die betroffenen Staaten zu einem verantwortungslosen Staatshaushalten einlädt. Befürworter sagen, dass die Politik der Europäischen Zentralbank ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung war.

Einzelnachweise:

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