Lexikon

Export - Was ist der Export?

Unter dem Export verstehen Unternehmen und Händler die Ausfuhr von Waren über Staatsgrenzen hinweg. Die Ausfuhr kann theoretisch auch über innerstaatliche Grenzen erfolgen, meint jedoch meist den Handel mit dem Ausland. Waren werden so zu einem B2B- oder Endkunden befördert. Sie unterliegen dabei zahlreichen gesetzlichen Bestimmungen.

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Welche verschiedenen Arten des Exportes gibt es?

Über den Export werden Waren aller Art, materiell oder als Kapital, aus einem Herstellerland zu einem Kunden in das internationale Ausland geliefert. Nicht nur materielle Güter können exportiert werden. Wertpapierhandel, Beteiligungen, Kredite und weitere Finanzprodukte werden ebenfalls global gehandelt und dadurch exportiert. Dem Export gegenüber steht der Import, die Einfuhr von Gütern in das Land, in dem sich der Käufer befindet.

Der Begriff des Import-Export-Unternehmens, der branchenübergreifend vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmern verwendet wird, meint jedoch weniger den Transport der Ware ins Ausland, als vielmehr den grenzübergreifenden Handel. Es werden also Güter im Ausland eingekauft und über die Grenze gebracht, um damit zu handeln. Der Unternehmer in diesem Firmenmodell unterscheidet sich dadurch von Händlern, dass er den Transport nicht immer an externe Logistikpartner abtritt, sondern selbst organisiert. Er übernimmt also die gesamte Dienstleistung von Ankauf bis Verkauf.

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Genehmigungen und Rechtsrahmen für den Export

Der Export unterliegt in Deutschland zahlreichen Gesetzen und Vorschriften. Listenbezogene Regelungen rund um Genehmigung von Ein- und Ausfuhr bestimmter Güter, Zollkontrollen, Besteuerung und mitzuführende Warenverkehrsbestimmungen richten sich nach der Art der Exporte. Sowohl die Art des Gegenstandes, der exportiert werden soll, als auch die an der Transaktion beteiligten Parteien sind ausschlaggebend dafür, welche Papiere benötigt werden.

So kann der Erwerb oder Verkauf von Gütern im Ausland zur Nutzung im eigenen Unternehmen sich beispielsweise in der Abrechnung der Umsatzsteuer unterscheiden von einem staatsinternen Kauf zur Verwendung innerhalb der Grenze.

Handel innerhalb der Europäischen Union

Das Handelsrecht innerhalb der EU begünstigt Ein- und Ausfuhr, Handel und Kooperationen zwischen Unternehmen und Kunden innerhalb der Mitglieder der Union. So fielen in den letzten Jahrzehnten umfassende Grenzkontrollen weg und viele Dokumente wurden vereinheitlicht. Dennoch sollten sich Händler auch innerhalb der Europäischen Union nicht darauf verlassen, dass ihre Ausfuhr ohne Kontrollen und Einholung von Genehmigungen abläuft. Doch besonders die Verwendung der einheitlichen Euro-Währung hat für den Handel positive Änderungen im Umgang mit innereuropäischen Kunden begünstigt.

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