Lexikon

Fixe Kosten - Was sind fixe Kosten?

Fixe Kosten, oft auch nur kurz als Fixkosten bezeichnet, sind diejenigen Kosten, die innerhalb einer bestimmten Periode konstant bleiben und nicht von der Produktions- oder Absatzmenge abhängen.
Insofern unterscheiden sich fixe Kosten von den variablen Kosten, die bei einer höheren oder geringeren Produktionsmenge steigen beziehungsweise fallen.
Typische Beispiele für Fixkosten sind:

  • Abschreibungen auf Maschinen und Anlagen,
  • Mietaufwendungen
  • Zinsen für laufende Kredite.

Erhöhen sich bestimmte Kosten zwar nicht mit jeder zusätzlich produzierten Mengeneinheit, aber beispielsweise durch die Anschaffung einer zusätzlichen Maschine, auf die Abschreibungen vorzunehmen sind, dann werden diese Kosten als sprungfixe Kosten bezeichnet. Da die fixen Kosten allein schon dadurch entstehen, dass Produktionskapazitäten nur vorgehalten werden, werden sie auch als Bereitschaftskosten beziehungsweise als zeitabhängige oder beschäftigungsunabhängige Kosten bezeichnet.

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Fixe Kosten und ihre betriebswirtschaftliche Bedeutung

Die betriebswirtschaftliche Bedeutung der fixen Kosten liegt vor allem darin, dass sie selbst dann anfallen und gedeckt werden müssen, wenn das Unternehmen keinerlei Umsätze erzielt. Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung muss deshalb sichergestellt werden, dass die fixen Kosten selbst dann beglichen werden können, wenn der Umsatz nach den vom Unternehmen angebotenen Dienstleistungen oder Produkten mangels Nachfrage einbricht.
Zur Deckung der Fixkosten steht insbesondere der sogenannte Deckungsbeitrag, die Differenz zwischen Umsatzerlösen (Siehe hierzu auch den Lexikoneintrag zur Umsatzstatistik) und variablen Kosten, zur Verfügung. Reichen die Umsatzerlöse nicht aus, um einen Gewinn zu erzielen oder wenigstens die gesamten Kosten zu decken, kann eine Fortführung der Produktion dennoch sinnvoll sein, um die Fixkosten mithilfe des Deckungsbeitrags wenigstens anteilig zu decken.
Je nachdem, auf welcher Ebene innerhalb des Unternehmens bestimmte Fixkosten anfallen, kann zwischen produktfixen, produktgruppenfixen, kostenstellenfixen, bereichs- bzw. spartenfixen und unternehmensfixen Kosten differenziert werden. Lassen sich Kosten weder den zu reinen Fixkosten noch zu den reinen variablen Kosten eindeutig zuordnen, so werden sie als Mischkosten bezeichnet und in der Praxis einfachheitshalber ebenso behandelt wie die fixen Kosten.

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