Lexikon

Fonds - Was sind Fonds?

Fonds bedeutet, dass Institutionen oder Personen gemeinsam Geld für einen bestimmten Zweck aufbringen. Vielfach geschieht dies als Kapitalanlage. Der Begriff des Fonds ist weit definiert: Ursprünglich meint er einen Geldmittelbestand, der für einen bestimmten Zweck vorgesehen ist. Es kann sich zum Beispiel um einen Notfallfonds der Regierung oder um einen Streikfonds einer Gewerkschaft handeln. In den meisten Fällen ist es aber ein Fonds im Sinne von Investmentfonds. Bei diesen zahlen Anleger gemeinsam Geld ein, um vom jeweiligen Investment zu profitieren.

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Welche Arten an Fonds gibt es?

Fonds

Zu den typischen Investmentfonds zählen:

  • Aktienfonds
  • Rentenfonds
  • Immobilienfonds
  • Gemischte Fonds

Allen Fonds ist gemein, das in der Regel eine Vielzahl an Anlegern bestimmte Beträge einzahlt. Ein professionelles Management investiert das Geld. Einen Sonderfall bilden Indexfonds. Bei Indexfonds investiert das Management das Kapital genau wie bei einem entsprechenden Index, zum Beispiel beim DAX. Mit den Investitionen gleicht sich das Management mit minimalen Abweichungen diesem Index an, im Gegensatz zu aktiv gemanagten Investmentfonds realisiert es keine eigene Anlagenpolitik. Deswegen kosten diese Fonds weniger als andere Produkte, da sich der Aufwand in überschaubaren Grenzen hält.

Welche Vorteile haben Investmentfonds?

Investmentfonds gehen für Anleger mit einigen Pluspunkten einher. Investoren können sich in der Regel mit kleinen Beträgen beteiligen, bei Einmalanlagen häufig ab 250 bis 500 Euro. Zudem gibt es bei vielen Investmentfonds die Möglichkeit, Sparpläne ab monatlich in etwa 25 Euro zu vereinbaren. Der Vorteil liegt darin, dass Sparer auch mit kleinen Beträgen Risikoverteilung realisieren können. Kaufen sie zum Beispiel einzelne Aktien, müssen sie pro Aktie mindestens 1.000 Euro investieren. Das hat das Risiko inne, alles auf eine Karte zu setzen. Bei einem Aktienfonds streuen sie ihr Geld dagegen auf Aktien verschiedener Unternehmen, verschiedener Branchen und bei entsprechenden Angeboten sogar auf unterschiedliche Länder. Damit ist die von allen Finanzexperten empfohlene Risikoverteilung gewährleistet. Andererseits fallen dafür Kosten an. Bei den meisten Investmentfonds müssen die Sparer einen Ausgabeaufschlag zahlen, der sich prozentual am momentanen Kurs berechnet. Er kann bis zu 5 % betragen. Darüber hinaus verlangen die meisten Gesellschaften eine jährliche Gebühr, welche den Kurs des Investmentfonds prozentual reduziert.

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