Lexikon

Honorar - Was ist ein Honorar?

Ein Honorar ist die Gratifikation für eine Leistung, in vielen Fällen für eine Dienstleistung, die von einem Freiberufler erbracht worden ist. Dieses Entgelt kann einer festen Vereinbarung unterliegen oder aber von bestimmten Faktoren abhängig sein wie der Arbeitszeit, dem Aufwand und dergleichen. Zu den erwähnten freien Berufen, deren Arbeitsleistung üblicherweise mit einem Honorar beglichen wird, zählen etwa Journalisten und Autoren, Künstler, Ärzte (auch Zahnärzte), Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Architekten, Anwälte und Dozenten. Auch Redner beziehen für ihre Tätigkeit ein Honorar. Models, Schriftsteller und Schauspieler erhalten ebenfalls eine solche Entlohnung, die hier allerdings zumeist Gage genannt wird.

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Honorar – was bedeutet das Wort?

Der Begriff ist dem Lateinischen entlehnt, wo er ursprünglich „Ehrengschenk“ bedeutete und im Original „honorarium“ hieß. Historisch hängt es zusammen mit dem Begriff der Ehre (honor bzw. honoris) und meinte, dass gewisse Tätigkeiten im antiken Rom nicht per Lohn, sondern mit einem Ehrgeschenk vergütet wurden. Allerdings wurde aus diesem Geschenk schnell ein Usus, der auch bald von der Rechtsprechung insofern anerkannt war, als die verweigerte Gegenleistung des Ehrengeschenks eingeklagt werden konnte. Die Abgrenzung des Honorars heute ist klar: Arbeiter erhalten einen Lohn, Angestellte ein Gehalt, Beschäftigte eine leistungsorientierte Vergütung. Honorare werden nur von den Angehörigen eines freien Berufs verhandelt und eingefordert.

Wie hoch ist ein Honorar üblicherweise?

Im Prinzip kann der Freiberufler ein Honorar in beliebiger Höhe verlangen. Wenn die Kunden das bezahlen, ist es rechtlich in Ordnung. Normalerweise jedoch gibt es – je nach Beruf – bestimmte Regelungen. So dürfen Autoren etwa die Honorarempfehlungen einfordern, die die VG Wort (Verwertungsgesellschaft WORT) empfiehlt. Darüber hinaus gibt es noch das Ausfallhonorar, das fällig wird, wenn der Dienstleister die Leistung erbringt, der Auftraggeber diese jedoch nicht annimmt. Dinge wie dieser werden oft in einem Honorarvertrag geregelt.

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