Lexikon

Investor - Was ist ein Investor?

Ein Investor oder Anleger unterstützt Unternehmer oder Unternehmen mit einer Kapitalanlage und vermehrt diese dadurch auf lange Sicht. Kleine Unternehmen oder Startups sind oft zur Neugründung oder den Ausbau ihres bestehenden Kleinunternehmens (Siehe dazu auch unseren Lexikoneintrag zum Kleingewerbe) auf die Unterstützung von Investoren angewiesen. Der Finanzmarkt unterscheidet in private und institutionelle Investoren.

Die richtige Finanzierungsart zu finden ist nicht immer eine leichte Aufgabe. Im Billomat Magazin erklären wir dir, welche Möglichkeiten es gibt.

Der Privatanleger als Investor

Von privaten Investoren, auch Kleinanlegern genannt, spricht man bei allen Anlegern, die keine finanzielle Fachbildung aufweisen, oder im Namen eines Unternehmens investieren. Durch § 31a Abs. 3 WpHG sind sie als Privatkunden geschützt und genießen besondere Rechte bei der Finanzberatung. So dürfen Finanzinstitute und Berater die Investition in ein Unternehmen nur dann anraten, wenn der Privatanleger rundum über die Art der Anlage aufgeklärt ist, Wissenslücken geschlossen und Anlageziele definiert sind, die sich mit den zu erwartenden realistischen Ausschüttungen durch die Anlage decken. Das Investieren ist bereits ab wenigen tausend Euro möglich. (Theoretisch sind auch Crowdfunding-Kampagnen eine Art der Investorensuche, wobei Investoren und Gründer hierbei vereinbaren, dass außer eines Gadgets oder einer persönlichen Danksagung später für die Investoren keine Vorzugsbehandlung oder finanzielle Vorteile aus der Anlage erwachsen.) Anlagen erfolgen in der Regel in Form von Wertpapieren (Siehe dazu auch unseren Lexikoneintrag zur Aktie). Diese steigen oder fallen mit dem Erfolg des Unternehmens im Kurs und können später veräußert werden. Beraten Finanzdienstleister einen Privatkunden zu Investitionen, wird der Beratungsprozess nach § 34 Abs. 2 WpHG protokolliert. Die Anbieter verpflichten sich, die Kompetenz der Anleger einzuschätzen und einen passenden Anlageplan vorzuschlagen.

Investor

Der institutionelle Investor

Professionelle Kunden, die bereits über alle notwendigen Informationen und Erfahrungen verfügen, können nach § 31a Abs. 2 WpHG Anlagen wählen, die entweder ihren Anlagezielen entsprechen, oder zu ihren finanziellen Verhältnissen passen. Die Anlageberatung und Schutzbestimmungen institutioneller Kunden sind in der MiFID-Richtlinie geregelt. Auch professionelle Investoren können ihre Finanzdienstleister um ein höheres Schutzniveau bitten, wenn sie Risikoanlagen eingehen, oder ihr Anlageniveau signifikant anheben wollen.

Investor suchen als Unternehmen

Startups oder Unternehmer, welche auf der Suche nach Investoren sind, können zahlreiche Onlineangebote nutzen, die sie mit potentiellen Anlegern in Kontakt bringen. Hier können die Unternehmen meist wählen, ob sie sich bei der Suche an Privatunternehmer oder professionelle Anleger wenden wollen. Bei der Investorensuche sollten Neugründer vor allem auf die Zuverlässigkeit der Investoren achten und die Höhe der Startsumme nur so hoch ansetzen, wie sie tatsächlich gebraucht wird. Strategische Investoren mit langjähriger Erfahrung können meist ihr Wissen rund um Gründungen und Erfolg mit den Neugründern teilen. Anleger, die höhere Summen bieten, erwarten auch dementsprechend schnelle und hohe Gewinne. Kann der Unternehmer diese Bedürfnisse nicht erfüllen, verliert er die Anleger schnell.

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