Lexikon

Jahresabschluss - Was ist der Jahresabschluss?

Unter einem Jahresabschluss wird ein rechnerischer, kaufmännischer Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres verstanden.
Er stellt die Finanzen (siehe hierzu auch den Lexikoneintrag zum Finanzamt) und den Erfolg eines Unternehmens dar. Dabei wird die Buchhaltung abgeschlossen und mit Dokumenten der Rechnungslegung versehen. Diese werden überprüft, bestätigt und veröffentlicht. Der Umfang des Inhalts eines Jahresabschlusses bemisst sich an der jeweils vorliegenden Gesellschaftsform.

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Inhalt vom Jahresabschluss

Die Gestaltung eines Jahresabschlusses hängt von der Art der zu prüfenden Gesellschaft ab. Der § 242 Handelsgesetzbuch sieht vor, dass der Jahresabschluss eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) beinhaltet. Kapitalgesellschaft müssen nach § 264 Handelsgesetzbuch weitere Angaben erstellen. Zu diesen kann ein Lagebericht zählen.
Der Jahresabschluss kann in mittleren und großen Unternehmen als Maßstab für den unternehmerischen Erfolg gewertet werden. Viele Unternehmen richten ihr weiteres Vorgehen an den Ergebnissen des Jahresabschlusses aus.

Grundlage der Rechnungslegung

Als Jahresabschluss wird der kaufmännische, rechnerische Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres bezeichnet. Darin wird festgehalten, wie die finanzielle Lage des Unternehmens aussieht und ob dieses Gewinne oder Verluste zu verzeichnen hat.
Durch den Jahresabschluss wird die Buchhaltung abgeschlossen. Die Dokumente zur Rechnungslegung werden geprüft, bestätigt und veröffentlicht. Der Jahresabschluss muss nicht von Gewerbetreibenden und Freiberuflern erstellt werden. Diese fertigen zumeist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung an, die in der Einkommenssteuererklärung angegeben wird.

Aufbau der Bilanz

Jahresabschluss

Die Bilanz – als Teil des Jahresabschlusses – ist unterteilt in Aktiva und Passiva. Dabei wird auf der Aktiv-Seite folgende Positionen bilanziert:

Während auf der Passiv-Seite die folgenden Positionen bilanziert werden:

  • Eigenkapital
  • Rückstellungen
  • passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP)
  • passive latente Steuern

Die Bilanzsummen der beiden Seiten müssen übereinstimmen. Denn die Passiv-Seite zeigt an, woher das gesamte Kapital stammt. Während die Aktiv-Seite zeigt, wie das Kapital genutzt wird. Die Passiv-Seite zeigt also die Mittelherkunft und die Aktiv-Seite die Mittelnutzung an.

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