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Konjunktur - Was ist eine Konjunktur?

Die Konjunktur zeigt den Auf- und Abschwung eines Geschäftes an, zumeist in Zusammenhang mit einer gesamtwirtschaftlichen Situation. Der Aufschwung selbst besteht aus mehreren Phasen, wobei am Höhepunkt die Hochkonjunktur steht. Auf ein solches Hoch folgen jedoch zwangsläufig Stagnation und Rezession mit der Depression am tiefsten Punkt, bevor die Aufschwungphase erneut beginnen kann.

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Konjunkturzyklus und Bedeutung für die Wirtschaft

Der natürliche Zustand einer wirtschaftlichen Situation wird als Konjunktur bezeichnet. Die Konjunkturzyklen verlaufen dabei in unterschiedlichen Wellen, jedoch immer nach dem gleichen Muster. Während der angestrebte Zustand einer wirtschaftlichen Situation natürlich die Hochkonjunktur, also der bestmögliche Punkt, ist, befinden sich die meisten Vorgänge eher in der Expansion, dem Aufschwung, oder bereits in der Rezession, dem Abschwung.

Während die Bewegung der Konjunktur als normal anzusehen ist, sieht die unternehmerische Realität den Abschwung naturgemäß ungern. Besonders risikoreich ist der Zustand der Stagnation. Stagniert ein Geschäftszweig, ist der Markt auf längere Sicht gesättigt. Er kann schlicht nicht mehr wachsen, weil das Bedürfnis nach der Ware oder Dienstleistung gestillt ist. Ohne Wachstum kann auch die ausübende Branche, das Unternehmen oder der Staat nicht expandieren.

Wie ist der natürliche Ablauf der Konjunktur

Die Aufschwungphase oder Expansion ist dadurch gekennzeichnet, dass Produktion und Umsätze steigen. Die Arbeitslosenquote sinkt, Unternehmen expandieren, stellen neu ein, mehr Aufträge werden vergeben. Es kommt zu einem Boom, der Hochkonjunktur. An diesem höchsten Punkt der Konjunktur ist das Lohnniveau hoch, der Privatkonsum am Höhepunkt und die Nachfrage kann in Teilen nicht gedeckt werden, weil die Wirtschaft voll ausgelastet ist. Genau dieser Mangel und die ständige Bereitschaft zu Konsum führen zu einer Überhitzung. Eine Trendwende tritt ein. Der Markt stagniert.

Je kürzer die Stagnation, desto gesünder die Konjunkturwelle. Es folgt der Abschwung. Die Nachfrage geht zurück, Aufträge bleiben aus, die Arbeitslosigkeit steigt, Zinsen fallen, Investitionen können nicht mehr getätigt werden. Der Tiefstand der Leistung ist mit dem Konjunkturtief, der Depression, erreicht.

Erwartungen an den Rhythmus

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Zyklus stets zu einem Aufschwung zurückfindet. Gleichzeitig müssen Unternehmen und Arbeitnehmer darauf gefasst sein, dass eine Hochkonjunktur immer wieder nach einer gewissen Zeit in sich zusammenfällt.

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