Lexikon

Mahnung - Was ist eine Mahnung?

Die Mahnung ist eine Aufforderung durch den Gläubiger an den Schuldner, eine geschuldete Leistung in vollem oder teilweisen Umfang zu erbringen. In der Regel handelt es sich hierbei um die Forderung eines ausstehenden Geldbetrags. Eine Mahnung selbst ist im Gesetz nicht speziell geregelt.

Mit Billomat kannst du problemlos Mahnungen aus unbezahlten Rechnungen erstellen (Mehr zu Mahnungen in Billomat). Tipps zu Formulierungen findest du hier.

Tipp: Für Anfänger bieten wir mit mahnung-schreiben.de ein etwas Basic-Tool zum online Erstellen von Mahnungen.

Wird beispielsweise erst bei einem Verzug, ohne vorhergegangene Rechnung, eine Mahnung gestellt, können die dafür anfallenden Kosten nicht ohne Weiteres auf den Schuldner übertragen werden. Sobald jedoch der Gläubiger den Beginn eines Verzugs registriert, kann dieser etwaige entstehende Kosten dem Schuldner in Rechnung stellen. Vor diesem Hintergrund wird meist ein sogenannter Mahnbescheid postalisch an den/die Schuldner versendet.

Inhalte und formale Eigenschaften

Eine Mahnung kann vollkommen formlos erfolgen. Sie muss allerdings erkennen lassen, dass ein Gläubiger seine abgelieferten Leistungen unverzüglich ohne weiteren Aufschub verlangt. Während die Frist zur Begleichung offener Leistung nicht unbedingt genannt werden muss, müssen die verlangten Leistungen aufgelistet sein. Sofern die geforderte Zahlung trotz Mahnung durch den Schuldner ausbleibt, kann der Gläubiger weitere rechtliche Schritte gegen diesen einleiten.

Wie formuliere ich eine Mahnung?

Ein Mahnprozess erfolgt üblicherweise in drei Stufen. Vor der ersten Mahnung ist es jedoch gängig, den Kunden im Rahmen einer freundlichen Zahlungserinnerung an die noch offene Forderungen aufmerksam zu machen. Wird die Zahlungserinnerung missachtet und offene Rechnung bleibt weiterhin unbezahlt, ist es das gute Recht eines jeden Unternehmers, den säumigen Kunden zu mahnen. Im Rahmen eines dreistufigen Mahnprozesses wird der Tonfall von der ersten zur dritten Mahnung verschärft bis hin zur Veranschlagung von Mahngebühren oder gar der Androhung von rechtlichen Schritten. Hier findest du fertige Formulierungen für Mahnungen.

Wie hoch dürfen die Mahngebühren sein?

Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, wie hoch Mahngebühren veranschlagt werden dürfen. Als eine gute Bemessungsgrundlage können jedoch die entstandenen Kosten herangezogen werden, beispielsweise Portokosten oder das verwendete Büromaterial. Generell gilt, dass die Mahngebühren von der ersten zur dritten Mahnung anteigen. Hier findest du weitere Informationen und Bemessungsgrundlagen für die Höhe von Mahngebühren.

Mahngebühren sind nicht gleich Verzugszinsen!

Häufig werden Mahngebühren fälschlicherweise mit Verzugszinsen gleichgesetzt. Verzugszinsen sollen den Kunden zusätzlich dazu motivieren, offene Forderungen schnell zu begleichen. Im Gegensatz zu Mahngebühren können Verzugszinsen jedoch nicht frei gestaltet werden, sondern müssen anhand eines festen Basiszinssatz berechnet werden. Hier findest du weitere Informationen zur korrekten Berechnung von Verzugszinsen.

Mustervorlagen für Mahnungen

Richtig Mahnen ist eine Kunst für sich, für die es keine allgemein gültige Musterlösung gibt. Wer Probleme bei der Formulierung einer Mahnung hat, findet im Internet vielfältige Mustervorlagen für Mahnungen.

Privat: Billomat 60 Tage kostenlos testen

Mit der Anmeldung akzeptierst du die AGB.

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein. Melde dich für den Billomat Newsletter an!
Anmelden
Newsletter
Newsletter
Kontakt
Folge uns
Deine Einstellungen zu Cookies für diese Website:

Wähle selbst aus, welcher der nachfolgenden Cookies die Website verwenden darf. Du kannst diese Einstellungen jederzeit wieder über unsere Datenschutzbestimmungen ändern.

Ändere deine Cookie-Einstellungen mit dem Schieberegler:
Notwendig
Notwendig
Statistik
Statistik
Komfort
Komfort
Targeting
Targeting