Lexikon

Preise - Was sind Preise?

Die Preise für Produkte und Dienstleistungen sind der Geldbetrag, den der Anbieter für die Eigentums- oder Nutzungsübertragung verlangt. Der Wert entsteht aus vielen Faktoren, die alle Aufwendungen für die Herstellung oder Bereitstellung beinhaltet. Im europäischen Wirtschaftsleben sind fest kalkulierte Preise üblich. Die Preisgestaltung obliegt Nachfragesituationen und wird vom Anbieter variiert. Temporäre Preissenkungen schaffen Kaufanreize. Der Anbieter reduziert seine Gewinnspanne, ohne die wirtschaftliche Untergrenze zu unterschreiten. Die Preisgestaltung muss ausbalanciert werden, um ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu schaffen. Wenn diese Voraussetzung im Sinne der Verbraucher und Konsumenten erfüllt wird, werden Preise akzeptiert.

Wenn du Probleme bei der Preisgestaltung deiner Produkte oder Dienstleistungen hast, kannst du dich hier und hier informieren.

Bei einer größeren Bandbreite an Produkten oder Dienstleistungen sorgen Mischkalkulationen für eine im Durchschnitt lohnenswerte Preisgestaltung. Der Käufer und Konsument kann durch die Wahl knapp kalkulierter Werte und Gewinnmargen individuell und meist in Einzelfällen besonders günstige Waren oder Dienstleistungen erwerben. Im Schnitt erfüllt die vollständige Angebotspalette trotz lockenden Sonderpreisen und Rabatten die Gewinnvorstellungen der Anbieter.

Die Preisfaktoren repräsentieren die Aufwendungen des Anbieters

In ein Produkt und eine Dienstleistung fließt bis zur Angebotsreife eine Vielzahl von Faktoren ein. In einer Produktionskette beziehungsweise Serviceerstellung gehören Materialwert, Bearbeitungsaufwand einschließlich aller Hilfsmittel und benötigter Energie, Instandhaltung und Verbrauchskosten zu den preisbildenden Faktoren. Weitere reale Kosten, die durch den Preis erwirtschaftet werden müssen, sind Personalkosten und administrative Aufwendungen für Organisation, Verwaltung, Marketing und Werbung. Je nach Produkt oder Dienstleistung fließen in den Preis auch Lagerung, Transport und Bereitstellung ein. Gegebenenfalls müssen die Einnahmen bei Veräußerung für den Anbieter Verwaltungs- und Kapitalkosten abdecken. Typische Beispiele sind Kreditkosten, gewerbliche Steuern und Abgaben an Berufsgenossenschaften oder Verbände.

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