Lexikon

Rezession - Was ist eine Rezession?

Die Rezession bezeichnet im Allgemeinen eine Phase im Konjunkturzyklus einer Volkswirtschaft, in der sich die Konjunktur abschwächt und das Bruttoinlandsprodukt, also die gesamte Wirtschaftsleistung, geringer wird. Rezession heißt auf Deutsch Rückgang. Gekennzeichnet ist dieser Rückgang durch ein nachlassendes Wachstum der Volkswirtschaft, oft verbunden mit einem Abbau von Arbeitsplätzen, geringeren Investitionen der Unternehmen und einem zurückhaltenden Verbraucherkonsum.

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Wann ist ein Nachlassen der Konjunktur eine Rezession?

Rezession

Die Rezession ist eine Phase des Konjunkturzyklus, der durch ein nachlassendes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist.

Wenn das Wirtschaftswachstum eines Landes oder einer Volkswirtschaft in mindestens zwei aufeinander folgenden Quartalen, das heißt, für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten geringer ist, als im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen, spricht man in der Volkswirtschaftslehre von einer Rezession. Der Rezession folgt oft eine sogenannte Depression. Dies ist dann der Fall, wenn der Abschwung lange Zeit anhält. Die Depression ist ebenfalls ein Teil des Konjunkturzyklus. Insgesamt besteht ein Konjunkturzyklus aus vier Phasen. Diese sind

  • Rezession – Abschwungphase
  • Depression – Tiefphase
  • Expansion – Aufschwungphase
  • Hochkonjunktur – Wirtschaftsboom

Die auf eine Rezession oftmals folgende Depression ist gekennzeichnet durch einen massiven Stellenabbau und eine deutlich rückläufige Wirtschaftsleistung. Die Expansion oder Aufschwungphase ist eine Phase starken Wirtschaftswachstums, verbunden mit einem Anstieg der Beschäftigungszahlen und damit einer wachsenden Kaufkraft. Die Expansionsphase mündet meist in einer Hochkonjunktur oder einem Wirtschaftsboom.

Was sind die Kennzeichen einer Rezession?

Eine Rezession ist durch mehrere Veränderungen in der Wirtschaft gekennzeichnet. Oft wird ein Rückgang des Wirtschaftswachstums durch fallende Börsenkurse gekennzeichnet. Aktienkurse an der Börse spiegeln eine zukünftige wirtschaftliche Entwicklung wieder. Ebenfalls kennzeichnend für einen wirtschaftlichen Rückgang sind ein deutliches Nachlassen der Nachfrage sowohl aufseiten der Unternehmen als auch bei den Verbrauchern. Typisch sind fallende oder zumindest stagnierende Löhne, ein Abbau von Überstunden und ein deutlicher Rückgang der Investitionsbereitschaft in Unternehmen. Hinzu kommt eine stärker werdende Verbraucherunsicherheit über die zukünftige Arbeitsmarktsituation, sodass die Konsumbereitschaft nachlässt.

Was sind die Ursachen für eine Rezession?

Die Ursachen für ein Nachlassen des Wirtschaftswachstums können vielfältig sein. Oft sind es Faktoren, die von außerhalb einen Einfluss auf einer Volkswirtschaft haben. Beispiele hierfür sind aktuell der Handelsstreit zwischen den beiden großen Wirtschaftsmächten USA und China sowie die Krise zwischen den USA und dem Iran. Aufgrund dieser äußeren Umstände entstehen Unsicherheiten in Bezug auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Oft haben diese Entwicklungen direkte Auswirkungen auf eine Volkswirtschaft. Beispielsweise dann, wenn wie im Fall des Handelsstreits zwischen den USA und China, Strafzölle auf eine ganze Reihe von Produkten den freien Handel einschränken, sodass bestimmte Produkte nicht mehr oder nur noch eingeschränkt exportiert werden können.

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