Lexikon

Saldo - Was ist ein Saldo?

Der Begriff Saldo entstammt dem Italienischen und lässt sich im Sinne von „festmachen“ verstehen. Mit ihm wird der Unterschiedsbetrag zwischen allen Umsätzen auf der Soll und Haben Seite von Konten angegeben. Die Aufrechnung dieser Umsätze ermöglicht nicht nur die Feststellung der jeweiligen Konten-Ergebnisse und liefert damit einen finanziellen Überblick, zugleich schreiben die gesetzlichen Regelungen der betriebswirtschaftlichen Buchführung eine sogenannte Saldierung der Konten vor. Auf den Salden basieren übrigens auch die Bilanz oder die Gewinn- und Verlustrechnung (GUV).

Im Billomat Magazin klären wir die Ziele der Bilanzanalyse: Was sagen die Zahlen eigentlich über dein Unternehmen?

Beispiel: Der Saldo auf einem Girokonto

Am einfachsten lässt sich die Funktionsweise des Saldos am Beispiel eines Girokontos erklären:

  • Habenseite: Auf der Habenseite verzeichnen Kunden Gutschriften.
  • Sollseite: Auf dieser Seite verbucht die Bank Belastungen, wie zum Beispiel Überweisungen und Lastschriften.

Ergibt die Saldierung ein Mehr an Einnahmen, befindet sich das Konto im Plus, auch als Haben ausgedrückt. Das Gegenteil bedeutet, dass das Konto im Minus beziehungsweise Soll liegt.

Gegenkonto

Salden in der betriebswirtschaftlichen Buchführung

In der doppelten Buchführung gestaltet sich die richtige Verbuchung von Beträgen und die Saldierung komplexer, da es unter anderem einen Unterschied zwischen Aktiv- und Passivkonten gibt. Bei einem Aktivkonto steht beim Übertrag eines Anfangsbestands nur auf der Sollseite ein Betrag. Zugänge beeinflussen anschließend die Sollseite, Abgänge die Habenseite. Am Ende der jeweiligen Periode ergibt die Differenz zwischen Soll- und Habenseite den Saldo. Wenn der Betrag der Sollseite höher als auf der Habenseite ist, liegt ein Sollsaldo vor. Die Verantwortlichen fügen diesen Saldo der Habenseite zu. Das geschieht im Zuge des notwendigen Kontenausgleichs. Bei einer größeren Habenseite gibt es ein Habensaldo, das auf die Sollseite gehört. Die Salden als Endbestände bilden die Grundlage für die Bilanzierung.

Ähnliche Themen:

Privat: Billomat 60 Tage kostenlos testen

Mit der Anmeldung akzeptierst du die AGB.

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein. Melde dich für den Billomat Newsletter an!
Anmelden
Newsletter
Newsletter
Kontakt
Folge uns
Deine Einstellungen zu Cookies für diese Website:

Wähle selbst aus, welcher der nachfolgenden Cookies die Website verwenden darf. Du kannst diese Einstellungen jederzeit wieder über unsere Datenschutzbestimmungen ändern.

Ändere deine Cookie-Einstellungen mit dem Schieberegler:
Notwendig
Notwendig
Statistik
Statistik
Komfort
Komfort
Targeting
Targeting