Lexikon

Scheck - Was ist ein Scheck?

Mit einem Scheck erteilt der Aussteller seiner Bank eine Anweisung, den auf dem Scheck angegebenen Geldbetrag an den Schecknehmer auszuzahlen. Ein Scheck ist ein Wertpapier und darf nur auf eine Bank bezogen werden. Diese Vorschrift wird als passive Scheckfähigkeit bezeichnet. Die rechtliche Grundlage für die Verwendung von Schecks als Zahlungsmittel ist das vom 14.8.1933 einschließlich der in den Folgejahren vorgenommenen Änderungen.

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Was sind gebräuchliche Scheckarten?

Scheck

Ein Scheck ist ein Wertpapier und eine Anweisung des Scheckausstellers an seine Bank, einen bestimmten Geldbetrag an den Schecknehmer zu zahlen.

Schecks zählen zu den ältesten weltweit genutzten Zahlungsmitteln. Im Laufe der Zeit wurden mehrere verschiedene Scheckarten für unterschiedliche Verwendungszwecke entwickelt. Gebräuchliche Scheckarten sind:

  • Verrechnungsscheck
  • Barscheck
  • Inhaberscheck
  • Orderscheck
  • Namensscheck

Ein Verrechnungsscheck wird grundsätzlich nur auf das Girokonto des Empfängers überwiesen und kann nicht in bar ausgezahlt werden. Der Vorteil ist, dass die Transaktion jederzeit nachvollziehbar und der Fänger bekannt ist.

Der mit einem Barscheck angewiesene Betrag wird dem Scheckinhaber in bar ausbezahlt. Der Nachteil ist, dass ein Barscheck meist nur bei der auf dem Dokument genannten Bank eingelöst werden kann. Wird auf einem Barscheck der Vermerk „nur zur Verrechnung“ hinzugefügt, wird aus dem Barscheck ein Verrechnungsscheck.

Inhaberscheck bedeutet, dass der angewiesene Betrag nur an den Inhaber des Schecks ausbezahlt werden darf. Jeder der den Inhaberscheck besitzt, kann sich den Betrag auszahlen lassen. Die Auszahlung ist nicht auf bestimmte Personen beschränkt.

Orderschecks werden verwendet, wenn Schecks sicher mit der Post verschickt werden sollen. Der angewiesene Betrag darf nur an den auf dem Orderscheck genannten Empfänger ausbezahlt werden.

Ein Namensscheck wird durch die Angabe eines vollständigen Namens auf dem Dokument auf eine bestimmte Person ausgestellt. Nur diese Person kann den Namensscheck einlösen. Der Vorteil ist, dass mit einem Namensscheck Geld sehr sicher übertragen werden kann.

Weitere Scheckarten sind der Bankscheck und der Bundesbank oder bestätigte Scheck. Bankschecks werden vorwiegend für interkontinentale Zahlungen verwendet. Bei einem sogenannte Bundesbank Scheck oder bestätigten Scheck wird das Konto des Ausstellers sofort durch die Bank des Ausstellers mit dem auf dem Scheck ausgewiesenen Betrag belastet. Der Scheck wird dann von der Bank abgestempelt und damit bestätigt und an den Schecknehmer verschickt.

Was ist ein Scheck Betrug?

Der Aussteller eines Schecks haftet grundsätzlich dafür, dass dem Schecknehmer der mit dem Scheck angewiesene Betrag ausbezahlt werden kann. Verfügt das Konto des Ausstellers über keine ausreichende Deckung für die Auszahlung des Scheckbetrages, kann die Bank die Auszahlung verweigern. In diesem Fall begeht der Scheckaussteller einen Scheckbetrug.

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