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SEO (oder auch „Suchmaschinenoptimierung“) befasst sich mit der Verbesserung von Websites und ihrer Inhalte, um diese für Nutzer und Suchmaschinen-Algorithmen interessanter zu machen und dadurch letztendlich eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen von wie Google & Co. zu erreichen.

In diesem Beitrag erfährst Du mehr über die Relevanz von Suchmaschinenoptimierung (SEO), die Aufgaben eines SEO-Managers und die Unterscheidung von OnPage- und OffPage-Optimierung.
 


  1. Was bedeutet SEO?
  2. Wieso ist SEO für Unternehmen so wichtig?
  3. Wer macht SEO?
  4. Wie wird SEO durchgeführt?

Was bedeutet SEO?

SEO ist die Abkürzung des englischen Begriffs „Search Engine Optimization“, auf Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“.

Die Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen können, das Ranking einer Webseite auf den Suchergebnisseiten (auch „Search Engine Result Pages“ oder kurz „SERPS“ genannt) der Suchmaschinen zu verbessern. Dies betrifft in erste Linie das Ranking bei Google, der mit einem Marktanteil von über 90 Prozent weltweit führenden Suchmaschine im Internet. SEO wird jedoch auch für andere Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo. Die Methodiken und Prinzipien bleiben dabei weitgehend gleich, jedoch sollten je nach Suchmaschine aufgrund von unterschiedlichen Algorithmen gewisse Besonderheiten beachtet werden.
 

Die Keywordrecherche: Grundlage für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung – Im Billomat Magazin erfährst du mehr zu diesem essenziellen SEO-Thema.

Wieso ist SEO für Unternehmen so wichtig?

Eine ansprechend gestaltete und für Besucher einfach zu bedienende Webseite ist heute für Unternehmen jeder Größe und in jeder Branche unabdingbar. Dies gilt für den Einzelhandel in der Innenstadt oder einen kleinen Handwerksbetrieb genauso wie für multinationale Konzerne. Ein Unternehmen ohne eine Webseite ist für die meisten potenziellen Kunden so gut wie unsichtbar. Weit mehr als die Hälfte der Konsumenten nutzt heute das Internet, um nach Waren und Dienstleistungen zu suchen und sich zu informieren. Laut einer Studie von BrightEdge Research beginnen fast 70 Prozent aller Online-Erfahrungen über eine Suchmaschine wie Google.

Für die Suche nutzen Verbraucher vor allem die Suchmaschine von Google. Daher ist es wichtig, dass eine Unternehmenswebseite in den Index von Google aufgenommen und bei entsprechenden Suchanfragen in den Suchergebnissen angezeigt wird. Optimal ist eine Platzierung auf der ersten Seite der Suchergebnisse, da laut den Erkenntnissen von Backlinko nur etwa 0,8 Prozent der Nutzer auf Ergebnisse der zweiten Seite klicken. Um eine Platzierung auf der ersten Seite von Google & Co. zu erreichen, sind vielfältige SEO-Maßnahmen bei einer Webseite erforderlich.

Wer macht SEO?

In Unternehmen ist in der Regel ein SEO-Manager für die Planung, Umsetzung und Steuerung der Maßnahmen zuständig. Diese Maßnahmen dienen der Auffindung der Webseite in Suchmaschinen. Dafür muss der SEO-Manager Trends recherchieren und plant mit Hilfe derer eine Strategie, die anschließend ausgeführt wird. Dabei unterstützen ihn Tools wie Google Ads oder spezifische SEO-Software, die ihm einen Überblick über bestimmte Daten verschaffen.

Wie wird SEO durchgeführt?

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einer Webseite ist ein weites Feld und in zunehmenden Maße eine Aufgabe für Spezialisten. Google berücksichtigt bei der Bewertung einer Webseite für das Ranking in den Suchergebnissen mittlerweile mehr als 200 verschiedenen Faktoren. Grundsätzlich wird SEO in zwei Teilbereiche unterteilt. Dies sind die OnPage- und die OffPage-Optimierung.
 

OnPage-Optimierung

OnPage-SEO betrifft alle Maßnahmen auf der Webseite selbst. Hierzu gehört die Optimierung des Inhaltes für bestimmte Schlüsselwörter, den sogenannten Keywords, für die ein Unternehmen auf Google oder anderen Suchmaschinen gefunden werden soll.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Struktur einer Webseite und beinhaltet beispielsweise eine möglichst einfache und intuitiv nutzbare Navigation und ein übersichtliches Layout. Hinzu kommen die Optimierung von Bildern für kurze Ladezeiten auf mobilen Geräten oder die Erstellung von einzigartigen und informativen Inhalten für die Besucher.

Im Allgemeinen beinhaltet OnPage-SEO die folgenden Verantwortungsbereiche:

  • Optimierung des Inhalts inkl. Verwendung der passenden Keywords
  • Optimierung und Komprimierung von Bildern inkl. passender Dateinamen
  • Optimierung von Metadaten wie dem Titel und der Beschreibung der Seite
  • Erstellung einer strukturierten und logischen Sitemap
  • Reduktion von Ladezeiten
  • Nutzerfreundliche URLs

 

OffPage-Optimierung

Die OffPage-SEO umfasst alles, was außerhalb der Webseite für eine bessere Platzierung unternommen werden kann. Diese Maßnahmen betreffen den technischen Hintergrund einer Webseite. Hierzu zählen eine schnelle Anbindung ans Internet, ein ausreichend großer Arbeitsspeicher und eine hohe Verfügbarkeit.

In erster Line ist jedoch der sogenannte Linkaufbau (auch „Linkbuilding“ genannt) ein wichtiger Punkt bei der OffPage-SEO. Links von anderen Webseiten auf die eigene Webseite, die sogenannten Backlinks, werden von Google und anderen Suchmaschinen wie Empfehlungen gewertet. Je mehr Links eine Webseite erhält und je angesehener die verlinkenden Seiten sind, um so höher wird diese Webseite von Google bewertet.

Linkbuilding gibt es auch spezifisch für Social Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder Xing. Dies ist auch unter dem Begriff „Social SEO“ bekannt. Die Mechanismen bleiben hierbei gleich, nur dass Links nicht von anderen Websites kommen, sondern explizit von sozialen Medien.

Da auf Social Media besonders Content im Vordergrund steht, ist Social SEO nicht nur an reines Linkbuilding und SEO geknüpft, sondern muss stets auf eine soliden und durchdachten Content-Strategie von seitens des Content Marketing basieren. Wer also mit Social SEO bei Google und anderen Suchmaschinen gut ranken möchte, sollte immer im strategischen Dreieck zwischen SEO, Social Media Marketing und Content Marketing arbeiten.

Über die Relevanz bzw. die Effektstärke von genannten „Social Signals“ (also Ranking-Faktoren aus Social SEO) wird jedoch oft diskutiert. Experten raten dazu, Social SEO nicht zu überschätzen und Ressourcen besser auf klassische SEO-Strategien zu verlagern.
 
 
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