Lexikon

Skonto - Was ist ein Skonto?

Skonto ist ein Rabatt, den ein Unternehmer seinen Kunden gewähren kann, wenn dieser sich an ein kurzfristiges Zahlungsziel hält. Der Begriff „Skonto“ kommt aus dem Italienischen und heißt übersetzt „Abzug“. Das ist nichts anderes als ein Preisnachlass, der auf den Rechnungsbetrag für ein Produkt oder eine Dienstleistung, bei Barzahlung oder Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist gewährt wird. Dieser Preisnachlass wird immer vom Bruttobetrag gerechnet. Zahlt der Kunde erst nach Ablauf dieser Frist, ist der komplette Rechnungsbetrag ohne Abzug zu zahlen.

Mit Billomat kannst du kundenspezifische Skonti gewähren, wie das funktioniert, liest du in unserem Billomat Blog.

Skonto berechnen: So geht’s!

Meist werden Skontosätze von zwei oder drei Prozent angeboten. Diese können zeitlich gestaffelt oder konstant sein. Bei zeitlicher Staffelung ist der Satz um so höher, je kürzer die Frist ist. Ein gesetzliches Recht auf Skontoabzug gibt es nicht, er ist freiwillig und wird vertraglich geregelt, wobei meist nur ein entsprechender Hinweis auf der Rechnung erscheint.

>> Weiterführende Informationen: Skonto berechnen: Beispiele und Tipps

Wann gewähre ich Skonto?

Die Gewährung von Skonti ist in gewisser Weise auch eine erzieherische Maßnahme, denn dieser Kostenvorteil, soll Anreiz für Kunden sein, die Rechnungen schneller zu bezahlen, was existenzbedrohende Liquiditätsengpässe von Unternehmen vermeiden kann.

>> Weiterführende Informationen: Kunde zieht ohne Absprache Skonto vom Rechnungsbetrag ab – was tun?

Kundenskonto und Lieferantenskonto: Wo ist der Unterschied?

Man unterscheidet zwischen Kunden– und Lieferantenskonto.

Von Kundenskonto spricht man, wenn ein Unternehmen bzw. Einzelhändler seinem Kunden Skonto auf den Verkaufspreis einräumt, sofern er innerhalb eines bestimmten Zeitraums die Rechnung begleicht. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie weniger zahlen müssen und dadurch Kosten sparen.

Von Lieferantenskonto ist die Rede, wenn einem Unternehmen seitens eines Lieferanten Skonto gewährt wird. Speziell bei Handwerkern wird dieser Preisnachlass häufig nur auf einen Teil der Rechnung z. B. auf Materialkosten und nicht die eigentliche Leistung der Handwerker eingeräumt. Um Streitigkeiten zu vermeiden, sollte der Skontosatz bereits in der Preiskalkulation bzw. im Angebot und später auf der Rechnung ausgewiesen sein.

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