Lexikon

Sondereinzelkosten - Was sind Sondereinzelkosten?

Als Sondereinzelkosten werden Kosten bezeichnet, die im Vertrieb oder in der Fertigung bestimmten Aufträgen zugeordnet werden können. Sondereinzelkosten werden im Vertrieb als Vertriebssonderkosten und in der Fertigung als Fertigungssonderkosten bezeichnet.

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Sondereinzelkosten im Vertrieb

Zu den sogenannten Vertriebssonderkosten zählen alle im Vertrieb eines Unternehmens anfallenden Sondereinzelkosten, die für bestimmte Aufträge erfasst werden können. Zu den Vertriebssonderkosten zählen beispielsweise

  • Provisionen für Vertreter
  • Ausgangsfrachten
  • Ausgangszölle
  • Verpackungen
  • Verkaufslizenzen

Diese Kosten können in der Regel bestimmten Aufträgen zugeordnet und in der Kalkulation berücksichtigt werden. Beispielsweise, wenn ein Handelsvertreter für ein Unternehmen bestimmte Produkte verkauft, erhält der Vertreter für jeden Verkauf eine Provision, die einem bestimmten Auftrag zugeordnet werden kann.

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Sondereinzelkosten der Fertigung

Zu den Fertigungssonderkosten gehören alle Sondereinzelkosten, die für die Herstellung eines bestimmten Produktes anfallen und zugeordnet werden können. Beispiele für Fertigungssonderkosten sind Kosten für

  • Patente und Lizenzen
  • Materialanalysen
  • Montagevorrichtungen
  • Modelle
  • Konstruktionszeichnungen

Fertigungssonderkosten sind alle Kosten, die neben den Kosten für Material und Löhne direkt einem Auftrag und einem Kostenträger zugeordnet werden können. Im Gegensatz zu den übrigen Einzelkosten sind Fertigungssonderkosten nicht abhängig von der Stückzahl, das heißt, sie sind nicht stückvariabel. Beispielsweise erfolgt die Anfertigung von Konstruktionszeichnungen für ein bestimmtes Produkt nur einmal. Der Einsatz einer Montagevorrichtung kann für die Produktion einer fast beliebigen Stückzahl erfolgen. Fertigungssonderkosten entstehen für eine Serie, einen Auftrag oder eine Produktart und entfallen wieder, wenn diese Serien, Aufträge oder Produktarten wegfallen.

Sondereinzelkosten sind im Grunde Gemeinkosten. Sie können in der Regel einer Gruppe von Produkten und nicht einzelnen Produkten zugeordnet werden. Sie werden jedoch wie Einzelkosten behandelt und in der Kalkulation dementsprechend berücksichtigt. Möglicherweise kann keine Zurechnung aller Vertriebs- und Fertigungssonderkosten zu jeweils einem einzelnen Kostenträger erfolgen. Dennoch werden sie aus Gründen der Zweckmäßigkeit als Kostenträgereinzelkosten berücksichtigt.

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