Lexikon

Was ist ein Steuerberater?

Der Steuerberater ist für Unternehmer und Angestellte gleichermaßen der wichtigste Ansprechpartner, wenn es um die Anfertigung der verschiedenen Steuererklärungen im Business- und Privatbereich geht. Klassischerweise übernimmt er dabei nicht Beratungs- und Prüftätigkeiten rund um die Steuern, sondern auch Aufgaben im betriebswirtschaftlichen Bereich, Buchhaltungstätigkeiten und ggf. Auswertungen der Berichte.

Steuererklärung leicht gemacht: Im Billomat Magazin beantworten wir die Frage, wann sich ein Steuerberater lohnt?

Aufgabenbereich des Steuerberaters

Die Berufsbezeichnung legt nahe, dass ein Steuerberater sich vor allen Dingen um steuerrechtliche Fragen kümmert. Doch gerade im konkreten rechtlichen Bereich ist der korrekte Ansprechpartner zumeist ein Anwalt, welcher sich auf Steuer- und Finanzrecht spezialisiert hat. Die Aufgaben liegen im Bereich der Buchhaltung, Abrechnung, Erstellung von Steuererklärungen und Vertretung gegenüber Finanzbehörden. Er ist verpflichtet, sein Mitwirken an den Finanzberichten und Erklärungen seiner Mandanten schriftlich zu vermerken im Umgang mit den Behörden.

Im Beratungsbereich kann der Steuerberater zu Themen der Steuergestaltung, Existenzgründung, Vermögensplanung, Bankenverhandlung, des Rechnungswesens und der unternehmerischen Betriebswirtschaft Auskunft geben. Er kann für freiberufliche, gewerbliche und private Mandanten verschiedene Abschlüsse erstellen, oder Bücher führen. Die Prüfung des Konzern- und Jahresabschlusses so wie die rechtliche Beratung und Vertretung darf er nicht übernehmen.

Steuerberater

Qualifikation und gesetzlicher Rahmen

In Deutschland darf sich Steuerberater nennen, wer eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen hat. Zusätzlich sind zuvor sieben Jahre Tätigkeit als Sachbearbeiter oder in der Finanzverwaltung und mindestens zehn Jahre im Steuerwesen notwendig, um eine Zulassung zum selbstständigen Steuerberater zu erhalten. Der Absolvent ist nach Bestehen der Prüfung nach § 37a StBerG Freiberufler und kann in dieser Funktion alleine oder in einer Gemeinschaft mit anderen Beratern arbeiten.

Verschiedene Weiterbildungen bieten die Möglichkeit, sich auf die Buchhaltung und Beratung von Unternehmen, Privatpersonen oder Selbstständigen zu spezialisieren. Grundsätzlich befähigt ihn die erfolgreiche Aufnahme der Tätigkeit rechtlich jedoch zur Zusammenarbeit mit allen drei Gruppen. Im Bereich des Steuerrechtes kann er nur im Zusammenhang mit der konkreten Tätigkeit Auskunft geben.

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater

Unternehmen und Unternehmer sind auf die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Steuerberatern auch dann angewiesen, wenn sie eine eigene Rechnungs- und Buchhaltungsabteilung pflegen. Sie werden daher häufig als Selbstständige langfristig an das Unternehmen als Mandanten gebunden, arbeiten jedoch selten exklusiv für einen Mandanten, wie es beispielsweise Anwälte tun. Eine gute Zusammenarbeit mit den beauftragten Steuerberatern bedeutet immer auch wahrheitsgemäße Übermittlung der benötigten Daten und offene Kommunikation in Problemlagen. Der Steuerberater kann als Freiberufler Mandanten auch ablehnen.

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