Lexikon

Steuerprüfung- Was ist eine Steuerprüfung?

Bei einer Steuerprüfung werden die in der Steuererklärung aufgeführten Gewinne und Ausgaben von einem staatlichen Beamten überprüft.

Steht bei dir eine Steuerprüfung an? Keine Panik! Wir erklären dir,wie du gut durch die Steuerprüfung kommst.

Steuerliche Prüfung durch das Finanzamt

Die steuerliche Prüfung durch einen staatlichen Beamten kontrolliert die Richtigkeit der Angaben, die von einem Betrieb oder einem Privatmenschen bei der Steuererklärung gemacht wurden. Ein Beamter des zuständigen Finanzamtes übernimmt diese Aufgabe und nimmt Einsicht in alle Daten zu Einnahmen und Ausgaben des betreffenden Steuerjahres. In der Regel werden Großbetriebe generell alle 4 Jahre turnusmäßig überprüft. Mittlere Betriebe werden alle 13 Jahre geprüft, jedoch nur, wenn sie ein gewisses jährliches Einkommen erreichen oder übersteigen. Diese Regelung gilt auch für private Selbstständige, zum Beispiel Künstler. Kleinere Betriebe mit einem geringeren Einkommen werden routinemäßig alle 65 Jahre oder gar noch seltener geprüft. Neben diesen turnusmäßigen Steuerprüfungen hat das Finanzamt auch immer dann die Möglichkeit, eine unangekündigte Prüfung vorzunehmen, wenn im Rahmen der Steuererklärung nicht genügend Belege eingereicht wurden oder die eingereichten Unterlagen unvollständig, missverständlich oder offensichtlich falsch sind. Wenn eine Steuererklärung gravierend von den üblichen Erfahrungswerten einer Branche abweicht, kann es auch zu einer Steuerprüfung kommen.

Pflichten im Rahmen der Steuerprüfung

Ist ein Betrieb oder eine Privatperson von einer Steuerprüfung betroffen, so besteht per Gesetz die Pflicht zur Mitwirkung. Erhält man einen Steuerbescheid unter Vorbehalt oder einen Steuerbescheid, in dem schon darauf hingewiesen wird, dass eine Nachprüfung ansteht, sollte man sich auf eine Prüfung einstellen und am besten schon einmal etwas Ordnung in die Belege bringen. Die Prüfung eines Betriebes erfolgt immer nach der Zustellung einer offiziellen Prüfungsanordnung. Prüfungsort und Termin können abgestimmt werden. Der Ort der Prüfung ist in der Regel die Buchhaltungsabteilung der jeweiligen Firma, schon allein aus praktischen Gründen. Der Prüfer kommt in den Betrieb und verlangt das Vorzeigen aller Belege, die mit der Steuererklärung eingereicht werden sowie der Belege, die eventuell in der Steuererklärung gefehlt haben. Zu diesen Belegen zählen Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge und Verträge. Auch das Privatkonto der Firmenbesitzer kann auf Verlangen des Steuerprüfers eingesehen werden. Können nicht alle geforderten Belege vorgelegt werden, hat der Prüfer die Möglichkeit, Zwangsgelder aufzuerlegen oder die Einnahmen beziehungsweise Ausgaben zu schätzen.

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