Lexikon

TAN - Was ist eine TAN?

Eine TAN (Transaktionsnummer) kommt immer dort zum Einsatz, wo variable Bestätigungscodes statt einer festen PIN (Persönliche Identifikationsnummer) benötigt werden. Die TAN kann über Listen ausgewählt oder elektronisch flexibel einem Nutzer zugewiesen werden. Sie ist für diesen Nutzer einmalig und lässt eine sichere Identifikation in mehreren Schritten zu.

Du hast einen Fehler in der Steuererklärung gemacht, willst diesen korrigieren, aber weißt nicht wie? Im Billomat Magazin verraten wir dir, wie’s richtig geht.

Transaktionsverfahren mit Hilfe von TANs

Am häufigsten wird die TAN gemeinsam mit einer PIN genutzt. Banken verwenden dieses zweistufige Authentifizierungssystem, um die Sicherheit für den Kunden und ihr Bankinstitut zu erhöhen. Das Prinzip ist einfach. Nur wer alle Identifikationen besteht, kann auf ein Konto zugreifen oder eine Transaktion tätigen. Die Transaktionsnummer kommt dabei für gewöhnlich im letzten Schritt zum Einsatz.

Der Ablauf erfolgt also nach dem Muster:

  1. Öffnen der Website oder App und Ansteuern des Nutzerbereiches
  2. Eingabe des Nutzernamens und der PIN
  3. Anlegen einer neuen Transaktion
  4. Anfordern oder Auswählen einer Transaktionsnummer
  5. Bestätigung der Transaktion durch Eingabe der Nummer

Enthaltene Daten und Funktionsweise

Für den Nutzer bieten die TANs eine weitere Sicherheitsstufe bei der Nutzung seiner Transaktionen. Die Bank jedoch profitiert außerdem von der einwandfreien Zuordenbarkeit der Nummern. TANs werden entweder beim Eröffnen des Kontos automatisch generiert und als Liste an den Nutzer versandt, oder pro Transaktion generiert. In jedem Fall ordnet der Server bzw. ein Rechner die Transaktionsnummer dem Konto des Nutzers zu.

Eine Transaktion enthält zur Identifikation am Ende die IBAN und BIC, Daten auf wessen Namen das Konto läuft, eine Transaktionsnummer für die Transaktion selbst und die einmalig vergebene Bestätigungs-TAN. Eine Verwechslung der Zuordnung zu einem Konto ist damit ausgeschlossen. Dass ein Unbefugter die Transaktion getätigt hat, ist zumindest unwahrscheinlich, da er dazu nicht nur PIN und Zugangsdaten wie Kontonummer oder Nutzernamen benötigt, sondern auch die Liste der TANs oder das mobile Endgerät des Inhabers besitzen müsste.

Welche Arten der TAN-Vergabe gibt es?

TAN

Heute gibt es zahlreiche Arten von TANs. Die klassischen Listen-TANs werden immer seltener verwendet. Eine analoge Liste durchgestrichener und aktueller TANs stellt auch für vergangene Transaktionsdaten ein Risiko dar. Stattdessen sind in Verwendung:

  • iTAN (Indizierte Nummer, die durch das Institut vergeben wurde)
  • mTAN (Mobil empfangen bei Anforderung)
  • sTAN (Im Zwei-Schritt-Verfahren generierte Nummer)
  • eTAN (wird in Echtzeit durch einen Generator erzeugt)
  • chipTAN (ein Balkencode mit Transaktionsverifikationsdaten)

Das Verfahren gilt als sehr sicher, wird jedoch immer wieder auf den Prüfstand gestellt.

Ähnliche Fragen:

Privat: Billomat 60 Tage kostenlos testen

Mit der Anmeldung akzeptierst du die AGB.

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein. Melde dich für den Billomat Newsletter an!
Anmelden
Newsletter
Newsletter
Kontakt
Folge uns
Deine Einstellungen zu Cookies für diese Website:

Wähle selbst aus, welcher der nachfolgenden Cookies die Website verwenden darf. Du kannst diese Einstellungen jederzeit wieder über unsere Datenschutzbestimmungen ändern.

Ändere deine Cookie-Einstellungen mit dem Schieberegler:
Notwendig
Notwendig
Statistik
Statistik
Komfort
Komfort
Targeting
Targeting