Lexikon

Team - Was ist ein Team?

Um innerhalb eines Unternehmens Prozesse zu beschleunigen und effizienter fachbereichsübergreifend zu arbeiten, wird ein Team zusammengestellt. Das Team besteht aus Mitarbeitern und / oder externen Spezialisten, welche sich gemeinsam einer Aufgabe widmen. Zumeist wird dann ein Team gebildet, wenn eine einzelne Aufgabe oder ein Projekt sich abspalten lassen. Für die Zusammenarbeit können interne Regelungen getroffen werden. So sind eine eigene Zeiteinteilung, Arbeitszeit außerhalb der Unternehmensräumlichkeiten oder ein eigenes Budget möglich. Teams können über lange Zeit bestehen, oder nur für kurze Zeiträume gegründet und nach Beendigung des Projektes aufgelöst werden.

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Definition und Bildung von Teams

Wann ein einzelnes Team benötigt wird, wird oft erst im laufenden Unternehmensalltag klar. Darum können Teams nicht bei Gründung angelegt werden. Es ist möglich, den Personalbestand für die Teamarbeit durch externe Kräfte oder Beschäftigung von Mitarbeitern auf Zeit aufzustocken. Teams enthalten Mitarbeiter aller Fachbereiche, die für die Erledigung eines bestimmten Projektes gebraucht werden. Soll beispielsweise eine Webpräsenz umgesetzt werden, kann das Team aus Grafikern, Textern, Projektleiter und Programmierern bestehen. Die Zusammensetzung kann auch nur einen Teil der Aufgabenfelder abdecken und nach Abschluss dieser Arbeiten an ein anderes Team übergeben.

Werden externe Fachkräfte für die Teams herangezogen, müssen diese nicht angestellt werden. Es ist üblich, Selbstständige (Vergleiche hierzu den Lexikonbeitrag zu Selbstständigkeit) projektgebunden zu engagieren. Wenn diese Projekte auf mehrere Monate oder gar Jahre ausgelegt sind, dürfen sie jedoch nicht die einzige Einnahmequelle des Selbstständigen darstellen. Der Verdacht der Scheinselbstständigkeit liegt sonst nahe und kann durch Steuerbehörden verfolgt werden.

Teambuilding-Maßnahmen und moderne Methodik

Teams müssen neben der engen Zusammenarbeit an einer gemeinsamen Aufgabe auch kollegial miteinander auskommen. Digitale oder virtuelle Teams etwa müssen lediglich kommunikativ übereinkommen, während ein Teams, welches sich den Arbeitsraum in Büros teilt, auch persönlich eine gute Ebene finden muss. Es gibt dazu in der modernen Unternehmensführung verschiedene Ansätze. So kann beispielsweise ein Mediator von außerhalb zu Beginn der Zusammenarbeit durch Kennenlern-Aktivitäten die Stimmung auflockern und die neuen Kollegen miteinander bekannt machen.

Moderne Teambuilding-Maßnahmen sehen auch Projekttage vor, in denen die Teams spielerisch verlässlich zusammenarbeiten müssen und die Mitglieder sich dadurch besser kennen lernen. Das kann auch dann noch eine gute Idee sein, wenn sich innerhalb der engen Zusammenarbeit Konflikte bilden. Die beengende Arbeitsatmosphäre, gerade in kleinen kurzfristigen Teams, sorgt schneller für Spannungen als die Zusammenarbeit im Unternehmen allgemein. Bedenken und Beschwerden der Teammitglieder sollten daher im Personalmanagement ernst genommen werden.

 

Einzelnachweise:

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