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Umfeldanalyse - Was ist eine Umfeldanalyse?

Im Regelfall werden im Vorfeld von Firmengründungen, Standortwechseln oder Erweiterungen, aber auch beispielsweise bei Projekt-Anfängen umfassende Analysen durchgeführt, die dabei helfen sollen, das Risiko abzuschätzen. Dazu gehören auch die Umfeldanalysen, die örtlich begrenzt lediglich das direkte Umfeld betrachten.

In einem Businessplan für Startups sollten Aspekte wie die Umfeldanalyse sorgfältig betrachtet werden. Was noch in einen Businessplan gehört, liest du in unserem Billomat Magazin.

Aspekte der Umfeldanalyse

Üblich ist die Einteilung der Analysedaten in sogenannte Faktorien, also nach Kategorie angeordnete Faktoren, die für eine mögliche Beeinflussung sorgen können. Es wird unterschieden zwischen sachlichen und sozialen sowie interne und externe Faktoren. Bei den sozialen Umfeldfaktoren werden beispielsweise im direkten Umfeld befindliche Zielgruppen wie Laufkundschaft, Anwohner und ähnliches analysiert. Die sachlichen Umfeldfaktoren hingegen stützen sich auf harte Fakten. Markentrends, Werbestrategien am Standort oder das Aussehen der Ladenfront sind Beispiele für solche Faktoren. Zudem wird unterschieden zwischen Intern und Extern. Relativ selbsterklärend sollte es sein, dass es sich bei den internen um solche Faktoren handeln, die innerhalb des Unternehmens oder Projektes aufkommen können, während die externen Faktoren immer außerhalb generiert werden.

Wichtigkeit und Nutzen der Umfeldanalyse

In der Betriebswirtschaft werden die Umfeldanalysen vor allem während der Unternehmensplanung als sehr wichtig angesehen, da sie dabei helfen sich auf mögliche Stakeholder, also in direkter Nähe ansässige Konkurrenten einzustellen und mögliche äußere Einflüsse früh zu erkennen. Wird im Rahmen der Analyse ein zu großes Risiko ermittelt, kann dies sogar den Ausschlag für einen Standortwechsel oder gar die Aufgabe einer Unternehmensbildung geben. Wichtig ist, dass die Ermittlung der Daten möglichst neutral geschieht und man sich auf wichtige Aspekte konzentriert. Ein guter Anhaltspunkt dafür sind sogenannte W-Fragen. Beispielsweise: „Welche Personen benutzen die Straße“, „Wo befinden sich die Parkplätze“, „Wo können wir Werbetafeln aufhängen“, „Welche Rechte und Pflichten bestehen für mich als Inhaber“. Nach der Sammlung ist auch die Visualisierung von großer Bedeutung, da es sonst schwierig wird, Risikofaktoren tatsächlich zu erkennen.

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