Lexikon

Umsatzsteuervoranmeldung - Was ist eine Umsatzsteuervoranmeldung?

Die Umsatzsteuervoranmeldung wird von Unternehmen monatlich oder quartalsweise beim Finanzamt eingereicht und dient der Meldung der steuerlichen Einnahmen, also der Umsatzsteuer beziehungsweise Vorsteuer. Angemeldete und ans Finanzamt entrichtete Vorsteuerbeträge fließen in den Jahresabschluss ein, sodass der Unternehmer die Zahlung einer hohen Komplettsteuerbelastung für das gesamte Kalenderjahr vermeiden kann.

Wann muss ich einer Umsatzsteuervoranmeldung abgeben?

Umsatzsteuervoranmeldungen sind fristgebunden, wobei das Finanzamt die Einreichung monatlich oder quartalsweise von den Umsätzen des Unternehmers abhängig macht. Ab einem monatlichen Umsatz von 7.500 Euro wird die Vorsteueranmeldung 12 Mal pro Jahr fällig und muss vom Unternehmer einmal im Monat erbracht werden. Darunter liegende Umsätze erfordern die Abgabe im Dreimonatszyklus. Kleinunternehmer mit einem Jahresumsatz unter 25.000 Euro sind von der Umsatzsteuervoranmeldung befreit und müssen die Einreichung der Einnahmen-Überschussrechnung inklusive vereinnahmter Steuerbeträge im Zusammenhang mit ihrer jährlichen Steuererklärung und Abschlussrechnung vornehmen.

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Tipps zum Ausfüllen der Umsatzsteuervoranmeldung

Umsatzsteuervoranmeldungen sind auf einem vom Finanzamt vorgegebenen Bogen einzureichen und unterliegt der Formpflicht. Die digitale Abgabe hat sich aktuell bei allen Finanzämtern durchgesetzt, wodurch die Voranmeldung über den im Elster-Formular enthaltenen Bogen avisiert wird. Den aus Geschäften und erbrachten Dienstleistungen erhaltenen Steuern stehen Betriebsausgaben gegenüber, für die der Unternehmer selbst Umsatzsteuer entrichtet hat. Die sich aus dem Soll und Haben ergebende Differenz ist entweder an das Finanzamt zu zahlen, oder wird, sofern es sich um eine Gutschrift zu Gunsten des Steuerzahlers handelt, beim Finanzamt gutgeschrieben.

Die früher übliche Praktik, dass Guthaben im Rahmen der Vorsteueranmeldung an den Unternehmer überwiesen werden, ist heute nicht mehr prägnant. Eine steuerliche Rückerstattung erfolgt zum Jahresende, sollte sich aus den vier oder zwölf eingereichten Vorsteueranmeldungen ein Überschuss zu Gunsten des Unternehmens ergeben. Die Finanzämter nehmen die Vorsteueranmeldung nur noch in digitaler und authentifizierter Form, nicht mehr in Schriftform auf Papier entgegen.

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