Lexikon

Vorsteuer - Was ist eine Vorsteuer?

Die Vorsteuer ist eine Steuerart, die ausschließlich die Unternehmen in ihrer klassischen Geschäftstätigkeit betrifft. Es handelt sich um die Steuer, die für den Unternehmer anfällt, wenn er im Rahmen seines Einkaufs Lieferungen oder Leistungen anderer Art bezieht. Die Steuerform darf nicht mit der Mehrwertsteuer verwechselt werden, die ihrerseits den Endverbraucher betrifft. Vorsteuerbeträge werden auf den entsprechenden Rechnungen separat ausgewiesen und sind beim Kauf zusammen mit dem Preis für eine Ware oder Dienstleistung direkt an den entsprechenden Lieferanten zu bezahlen. Sowohl die Vorgänge rund um die Vor- als auch die Mehrwertsteuer werden einheitlich im Umsatzsteuergesetz (UStG) geregelt.

Vorsteuer, Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer… Für den Laien ist all das schwer zu differenzieren. Deshalb erklären wir im Billomat Magazin den Unterschied zwischen Umsatzsteuer, Vorsteuer und Mehrwertsteuer.

Vorsteuer: Abzugsmöglichkeit als wichtiges Merkmal

Vor- und Mehrwertsteuer für den Verbraucher beziehungsweise den Unternehmer werden bei einem Kauf in gleicher Weise auf den Kaufpreis aufgeschlagen. Erst im Nachhinein wird der Unterschied zwischen diesen beiden Umsatzsteuerarten deutlich: Der private Endverbraucher zahlt immer den Preis sowie die anteilig berechnete Steuer als Gesamtsumme, die er mit dem Kauf komplett an den Verkäufer übergibt. Anders verhält es sich beim unternehmerischen Kauf: Für den Unternehmer ist die Vorsteuer ein sogenannter durchlaufender Posten. Das bedeutet, dass diese Steuerart bei betrieblich verursachten Ausgaben nur temporär übernommen und dann beim zuständigen Finanzamt geltend gemacht werden kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Begriff des Vorsteuerüberhangs. Er kommt durch die Tatsache zustande, dass ein Unternehmen im Einkauf Lieferungen und Leistungen von anderen Unternehmen bezieht und gleichzeitig seinen Endkunden Mehrwertsteuer auf angebotene Waren oder Dienstleistungen berechnet.

Vorsteuer

Für den korrekten Vorsteuerabzug ermittelt der Unternehmer zunächst die Summe der an die Kunden berechneten Mehrwertsteuer und der selbst an andere Unternehmen gezahlten Vorsteuerbeträge. Die korrekte Höhe des Vorsteuerabzugs berechnet sich anschließend aus der Differenz, also dem Vorsteuerplus. Übersteigt die Mehrwertsteuer- die Vorsteuersumme, muss dieser Betrag natürlich entsprechend an das Finanzamt abgeführt werden.

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