Lexikon

Zentralbank - Was ist eine Zentralbank?

Die Zentralbank ist innerhalb eines Staates wie beispielsweise der Bundesrepublik Deutschland oder innerhalb eines Währungsraumes wie der Eurozone die für die Geld- und Währungspolitik zuständige zentrale und unabhängige Institution. Andere Bezeichnungen für Zentralbanken sind Notenbank, Nationalbank oder auch zentrale Notenbank. Oft wird eine Zentralbank umgangssprachlich als Hüterin der Währung oder als Bank der Banken bezeichnet.

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Was sind die Aufgaben einer Zentralbank?

Eine Zentralbank ist Herausgeberin des Gelde eines Staates oder eines Währungsraumes, sie überwacht die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, reguliert die Geldmenge und legt den Zinssatz fest, zu dem sich Geschäftsbanken bei ihr Geld leihen können. Innerhalb der EU übernimmt die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main diese Aufgaben. Nur die Zentralbanken sind innerhalb eines Währungssystems berechtigt, Geld zu drucken und auszugeben.

Zentralbanken sind die oberste Banken im Bankensystem eines Staates oder eines Währungsraumes wie der Eurozone. Geschäftsbanken können sich bei den Zentralbanken sogenanntes Zentralbankgeld leihen, um dieses Geld wiederum an ihre Kunden weiter zuverleihen, oder eine reibungslose Abwicklung des Zahlungsverkehrs sicherzustellen. Liquiditätsüberschüsse und gesetzliche Mindestreserven legen Geschäftsbanken bei der Zentralbank auf eigenen Konten an.

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Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Deutsche Bundesbank die unabhängige Zentralbank. Zusammen mit anderen nationalen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Deutsche Bundesbank seit 1999 ein Teil des Eurosystems und mit den anderen Zentralbanken der Eurozone für den Euro verantwortlich.

Seit der Einführung des Euros ist die Geldpolitik des Eurosystems zu einem zentralen Geschäftsfeld der Deutschen Bundesbank geworden. Ihre Aufgabe ist es, zusammen mit den anderen nationalen Zentralbanken und der EZB die Geldwertstabilität im gesamten Euroraum sicherzustellen. Eine der Grundvoraussetzungen für diese Tätigkeit ist die Neutralität der Bundesbank gegenüber Einzelinteressen des deutschen und anderer Staaten innerhalb des Euroraums oder den Interessen von Wirtschaftsunternehmen.

Neben diesen neu hinzugekommenen Aufgabenfeldern erfüllt die Bundesbank weiterhin wichtige Aufgaben im nationalen wie im internationalen Rahmen. Dazu gehören die Aufsicht über nationale Kreditinstitute, die Aufsicht über den unbaren Zahlungsverkehr, die Wahrung der Finanz- und Währungsstabilität sowie die Aufsicht über den Bargeldverkehr. Darüber hinaus erfolgt eine Zusammenarbeit der Deutschen Bundesbank mit allen Institutionen auf internationaler Ebene, die der Stabilität des Euro Finanzsystem verpflichtet sind.

Nicht zuletzt verwaltet die Deutsche Bundesbank die gesamten Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland, übernimmt die  Aufgabe einer Hausbank für den deutschen Staat und eine beratende Funktion für die Bundesregierung bei Themen und Fragen, die im Zusammenhang mit der Geld- und Währungspolitik stehen.

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