Recht   02.3.2018

10 Warnsignale: Hacking von Firmencomputern

Unternehmen haben auf ihrem Computersystem nicht nur hochsensible Daten, die für Produkte oder Geschäftsvorgänge Bedeutung haben. Auch der Umgang mit Kundendaten bedarf großer Sorgfalt und bringt Verantwortung mit sich. Daher kann der unbefugte Zugriff auf Firmendaten in vielen Bereichen eines Unternehmens große Schäden verursachen. Viele Firmen bemerken erst sehr spät, dass Hacker in ihr System eingedrungen sind. Daher solltest Du über das Hacking von Firmencomputern genau Bescheid wissen und die Anzeichen hierfür kennen.

10 Warnsignale Hacking von Firmencomputern

Hacker-Angriffe können das gesamte Unternehmen gefährden. Aber es gibt Warnsignale, die man erkennen kann, um diese Angriffe zu umgehen. (Bild © pexels.com)

Hacking von Firmencomputern – 10 Anzeichen

Wenn Dein Unternehmen feststellen muss, dass es einem Hackerangriff zum Opfer gefallen ist, dann ist meist bereits ein irreversibler Schaden angerichtet. Denn auch professionelle IT Experten können im Nachhinein nicht mit Sicherheit feststellen, wie lange der Zugriff von außen bereits andauert. Wenn Hacker in Dein Unternehmenssystem eindringen, dann haben sie nicht nur Zugang zu Deinen Daten. Sie kopieren diese meist für ihre eigene Verwendung oder sie greifen in Dein internes Unternehmenssystem ein. Um das Computersystem im Unternehmen zu schützen, sollten Deine Mitarbeiter daher auf die folgenden zehn Anzeichen für das Hacking von Firmencomputern besonders aufmerksam achten:

  • Einlogvorgänge
  • Datentransfer
  • Systemprobleme
  • Festplattenaktivität
  • Passwortänderung
  • Produktplagiate
  • E-Mail-Versand
  • Webseite Änderung
  • Geräte im WLAN
  • Probleme mit Antiviren-Programm

1. Unerwarteter Besuch – Einlogvorgänge

Hacker besuchen das Firmensystem vor allem an Zeiten, wenn sie von Deinen Mitarbeitern ungestört arbeiten können. Daher sollte der Administrator der Firma die Logfiles regelmäßig auf Auffälligkeiten hin kontrollieren. Deine Firma kann das System außerhalb der Bürozeiten auch ausschalten, um ein unbefugtes Eindringen zu verhindern.

2. Abtransport von Diebesgut – Datentransfer

Der Systemadministrator Deines Unternehmens sollte auch die regelmäßigen Datenflüsse beobachten. Eine laufende Kontrolle ermöglicht die Ermittlung eines Tagesdurchschnittes an Datenmenge im Unternehmen. Auf diese Weise kann die Administration schnell erkennen, wenn mehr Daten als gewöhnlich transferiert werden.

3. Beschädigungen am Werkzeug – Systemprobleme

Unternehmenssysteme, die häufig abstürzen oder innerhalb kurzer Zeit in ihrer Leistung stark abbauen, sollten Deine besondere Aufmerksamkeit erhalten. Denn ein langsames System kann auf eine Infektion durch einen Virus genauso hinweisen, wie ein häufiges Abstürzen oder ständig auf dem Bildschirm erscheinende Warnfenster.

4. Knarzen auf der Treppe – Festplattenaktivität

Obwohl Deine Mitarbeiter gerade keine Arbeiten am Computer erledigen und die großen Programme keine Aktivitäten ausführen müssen, stellst Du eine erhöhte Aktivität auf der Festplatte fest. Das Unternehmenssystem arbeitet ohne Deine Kontrolle und in fremdem Auftrag. In diesem Fall kann eine Infektion vorliegen, die gerade ihre Fremdfunktionen ausführt.

5. Austausch der Schlüssel – Passwortänderung

Die Änderung von Passwörtern und Zugangsdaten ist ein sicheres Anzeigen für das Hacking von Firmencomputern. Jetzt müssen nicht nur die Passwörter sofort neu vergeben werden. Auch die umfangreiche Überprüfung sämtlicher sensibler Schnittstellen solltest Du umgehend veranlassen.

6. Billigkopien der Beute – Produktplagiate

Tauchen Kopien von geschützten Firmenprodukten auf dem Markt auf, dann liegt der Verdacht eines Hackerangriffs nahe. Denn die Daten von Anleitungen zur Herstellung Deiner Produkte sind wahrscheinlich einem Diebstahl zum Opfer gefallen.

7. Raub Deiner Identität – E-Mail-Versand

Deine Geschäftsbeziehungen können einen erheblichen Schaden erleiden, wenn ein Hacker Deinen E-Mail Account für Spam-Mails benutzt. Wenn Du von unautorisierten E-Mails erfährst, solltest Du sofort handeln und Deine E-Mail Adressaten anschreiben, sowie den Account neu sichern.

8. Vandalismus im Laden – Webseite Änderung

Um einen Hacker-Angriff handelt es sich sehr deutlich, wenn Deine Unternehmenswebseite unautorisiert verändert wurde. Hacker können unerwünschte Bilder oder Texte einbauen oder auch Inhalte entfernen, um Schaden anzurichten.

9. Ungebetene Gäste – Geräte im WLAN

Kontrolliere regelmäßig, welche Geräte sich im WLAN Netzwerk befinden. So kannst Du unbekannte Rechner und Nutzer in Deinem Unternehmensnetzwerk leicht identifizieren und Hacker erkennen.

10. Löcher in der Schutzmauer – Probleme mit Antiviren-Programm

Von Hackern eingeschleuste Viren greifen zuerst die Antiviren-Programme an, die Dein Unternehmen zum Schutz des Systems installiert hat. Ein abgeschaltetes Sicherheitssystem auf dem Unternehmensrechner ist daher ein untrügliches Kennzeichen für einen Hackerangriff.

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