Organisation   26.4.2020

Nicht so laut! 3 Tipps, wie dein Unternehmen Lärm vermeiden kann

Lärm vermeiden: Das hat etwas mit dem eigenen Verhalten aber auch mit der Ausstattung von Arbeitsräumen und der Auswahl von Maschinen zu tun. Lärm vermeiden liegt im Interesse deiner Firma, denn von der Lärmbelastung im Büro hängt die Gesundheit der Mitarbeitenden ab, aber unter Umständen auch so mancher Auftrag.

Lärm vermeiden

Das Büro muss zwar keine Entspannungsoase sein, aber ein bisschen Ruhe muss schon sein, damit sich Deine Mitarbeiter konzentrieren können. (Bild © unsplash.com)

Warum Lärm vermeiden wichtig ist

Wenn du zum Beispiel auf Baustellen einer Kommune arbeitest, musst du Umweltauflagen beachten. Schon in der Leistungsbeschreibung tauchen dann entsprechende Auflagen auf, Lärmemissionen gehören dazu. Mancherorts wird sogar in einer Art Bonussystem bevorzugt an Handwerksbetriebe und Baufirmen vergeben, die umweltfreundliche Maschinen zum Einsatz bringen. Nicht zu vergessen, dass du mit den richtig lauten Geräten in besonders schutzwürdiger Nachbarschaft, das sind zum Beispiel Kurorte oder Wohngebiete, nur eingeschränkt arbeiten darfst. Morgens um 6 mit dem Laubbläser den Garten einer Kurklinik durchpusten: Keine gute Idee.

Aber Lärm geht nicht nur von Baggern, LKW und Motorsägen aus: Auch im Büro kann der Lärmpegel den Kollegen und Mitarbeitern gehörig auf die Nerven gehen. Das zehrt an der Konzentration und verursacht Stress. Letztendlich leidet die Arbeitsleistung.

Was am Arbeitsplatz und in der Umgebung von Arbeitsorten beim Lärm vermeiden hilft:

1. Lärmarme Werkzeuge und Maschinen nutzen

Die Lärmemission sollte eines der Kriterien sein, die du bei Kaufentscheidungen für dein Unternehmen berücksichtigst. Viele Hersteller liefern Angaben zur Lautstärke mit. Auch freiwillige Umweltkennzeichen geben dir Hinweise darauf, ob eine Maschine weniger laut ist als vergleichbare Produkte. Der Blaue Engel hat beispielsweise eine Kategorie „schützt Umwelt und Gesundheit weil lärmarm und schadstoffarm“.

2. Bei der Büroausstattung auf die Geräuschemissionen achten

Auch Computer, Drucker und andere Geräte werden mit Angaben zum Geräuschpegel verkauft. Die Investition in einen besonders leisen Lüfter für den PC kann sich lohnen. Statt vom ständigen Surren der Geräte gestört zu werden, können du und deine Büroangestellten sich voll auf die Inhalte eurer Arbeit konzentrieren.

Lärm vermeiden kannst du im Büro aber auch über die Ausstattung. Hört man jeden Schritt in der gesamten Etage, weil die Trittschalldämmung im Fußboden ungenügend oder der Bodenbelag einfach laut ist? Lege Teppiche aus! Großraumbüros lassen sich durch geschickt platzierte Raumteiler und Pflanzen ruhiger gestalten. Die Büroeinrichtung trägt dazu bei, ob sich alle im Team am Arbeitsplatz wohlfühlen.

3. Arbeitsorganisation auch unter Lärmkriterien planen

Wer, wo, womit und wann entscheiden auch darüber, ob sich Belastung durch Lärm vermeiden lässt. Server und leistungsfähige Drucker, die von der ganzen Etage genutzt werden, brauchen einen eigenen Raum, in dem niemand permanent arbeiten muss. Wer mit Maschinen arbeitet, sollte einen angemessenen Gehörschutz bekommen und das darf gern über die arbeitsrechtlichen Vorschriften hinaus gehen, wenn es möglich ist. Daher gilt für Gründer und Chefs hier immer: Rede mit deinen Angestellten! Dein Team kann dir Lärmprobleme benennen und mit dir Ideen entwickeln, wie sich die Arbeitsplätze ruhiger gestalten lassen.

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