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5 Gründe, warum du nicht ständig erreichbar sein solltest

Kannst du abschalten? So richtig? Oder muss das Smartphone ständig dabei sein, damit du nur ja keinen Kundenanruf oder keine wichtige Mail verpasst, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche?Für Selbstständige ist die Abgrenzung beruflich/privat eine der großen Herausforderungen: Für manche ist nicht ständig erreichbar zu sein eine Horrorvorstellung. Aber es reduziert den Stress und so erziehst du Kunden.

5 Gründe, warum du nicht ständig erreichbar sein solltest
WhatsApp und Co. „sei Dank“ sind wir heutzutage ständig erreichbar. Das Handy oder den Laptop komplett ausschalten tun nur noch die wenigsten.

Du hast Angst, einen Auftrag zu verpassen oder einen Kunden unzufrieden zu hinterlassen, wenn du nicht sofort auf alles reagierst: Existenzängste sind ein Grund dafür, niemals richtig abzuschalten. Doch was verpasst du wirklich, wenn du nicht ständig erreichbar bist? Und was passiert, wenn du es bist?

Nicht ständig erreichbar sein: 5 Gründe

Es gibt tatsächlich diejenigen, die mit ständiger Erreichbarkeit ganz zufrieden sind und den Feierabend lockerer angehen können. Sie sind sich sicher, dass ein Anruf kommt, falls noch etwas dringendes sein soll und können sich entspannt zurücklehnen. Glücklich, wer so drauf ist. Für die Mehrheit bedeutet ständige Erreichbarkeit, nie so wirklich abschalten zu können: Es könnte ja ein wichtiger Anruf kommen!

1. Stress lass nach! Unerreichbar nach Feierabend

Der allerwichtigste Grund dafür, nicht ständig erreichbar zu sein ist, wenn es dich stresst. Wer Laptop und Smartphone wirklich nie runter fährt und ausschaltet, weil ja jederzeit ein Anruf kommen könnte, der sofort irgendeine Reaktion verlangt, leidet darunter psychisch und körperlich. Dauerhafte Alarmbereitschaft, bedeutet ständig unter Beschuss durch die eigenen Stresshormone und das hat Folgen für die Gesundheit.

2. Das ist kein gutes Zeitmanagement

Lohnt es sich wirklich, abends vor dem Schlafen gehen nochmal Mails zu checken? Kurz gelesen, für nicht so wichtig befunden: Das beantwortest du morgen. Welchen Gewinn hast du davon, eine Mail abends und morgens zu lesen, bevor du sie beantwortest? Effiziente Arbeitstechniken beruhen meist darauf, einen Vorgang in so wenig Arbeitsschritten wie möglich zu erledigen. Ständige Erreichbarkeit und zeitlich eng getaktetes Mails checken kann dem zuwider laufen.

3. Grenzen setzen: auch Kunden können lernen

Dein Kunde hat gerade Zeit gefunden, den Zwischenstand des Projektes zu checken und hat ein paar Fragen: früh morgens um 6:45h. Zu dieser Zeit bereitest du gerade das Frühstück für deine schulpflichtigen Kinder zu. Der Anruf stört dich. Er bringt dich in Zeitnot, denn der Schulbus kommt sicher pünktlich. Hier heißt es klar Grenzen setzen: Wenn 6:45h nicht deine Bürozeit ist, dann ist sie es nicht. Vollkommen egal, warum. Es geht schließlich in den meisten Fällen nicht um Leben und Tod. Auch Kunden können lernen, sich an Geschäftszeiten zu halten.

4. Ständig erreichbar sein ist respektlos gegenüber Partnern und Freunden

Du hörst deinem Kind nicht richtig zu, weil du gerade nebenbei Mails liest. Bei einem Restaurantbesuch mit Freunden, verlässt du mehrfach den Esstisch, weil du einen geschäftlichen Anruf annehmen musst. Mit anderen Worten: Du bist nie so richtig da, wann es um deine Freunde, deine Familie, deinen Partner geht. Deine ständige Erreichbarkeit belastet vielleicht nicht dich, aber sie ist respektlos gegenüber deinem Umfeld. Angehörige fühlen sich nicht mehr ernst genommen, mit ihren Anliegen und Bedürfnissen.

5. Kreativität braucht Pausen

Die besten Ideen hast du unter der Dusche, beim Rasen mähen oder beim Kochen? Das ist ziemlich normal. Wer nie wirklich abschaltet, nimmt sich damit die Möglichkeiten, lockerer zu Lösungen und Einfällen zu kommen.

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