Lifestyle   06.7.2017

Die 5 größten Motivationskiller und wie du sie abstellst

Schluss! Ruhig da! Sitz! Platz! Aus! Immer noch unmotiviert? Motivationskiller loszuwerden ist gar nicht so einfach. Sind sie einmal da, dann weben sie hartnäckig wie eine Spinne an der Zimmerdecke jeden Tag ein neues Netz.

Wenn du mal genau hingeschaut hast – zum Beispiel in einem besonders unmotivierten Moment – hast du gesehen, dass ganz unterschiedliche Spinnen in deinen Bürozimmerecken hausen.

Motivationskiller – Wenn die Motivation am seidenen Faden hängt

Wer hockt da und wickelt deine Motivation ein? Wer zwingt dich zum Prokrastinieren, zur Ineffizienz oder löst deine juckende Akquise-Allergie aus?

Die 5 größten Motivationskiller und wie du sie abstellst

Yes you can! Jeder hat diese Tage, an dem die Motivation weit und breit nicht zu entdecken ist. Dagegen lässt sich aber etwas tun. (© woottigon – Fotolia)

Motivationskillerspinne Nr. 1: Die kleine Hungrige mit den Riesennetzen

Diese Spinne schuftet. Sie arbeitet hart an wertvollen Ergebnissen. Aber die Belohnung bleibt aus, immer wieder fangen nur die anderen die dicken Fliegen. Das Tierchen hat eine Gratifikationskrise: Sie wird zu schlecht bezahlt für ihre Leistung.

Für Selbstständige, an deren Bürodecke diese Spinne wohnt, heißt das: Kalkuliere dein eigenes Gehalt in Form von Honoraren und Preisen nochmal neu! Prüfe dein Angebot! Es kann sein, dass du ständig Zusatzleistungen und Mehrarbeit erbringst, die du gar nicht bezahlt bekommst. Und was du für eine nette Geste, den Kunden gegenüber hältst, drosselt ständig deine Motivation.

Motivationskillerspinne Nr. 2: Raufaser-Ästhetin und Zugluft-Opfer

Ließe sich dieser achtbeinige Motivationskiller mal am Faden herab, um dir zu sagen, was los ist, dann würde er dir zuflüstern: „Ist das hässlich hier!“

Du hast eine Büro- und Arbeitsatmosphäre zum Weglaufen geschaffen? Ständig ist es unruhig, dauernd wirst du gestört und du starrst vom Schreibtisch aus auf eine Wand. Raufasertapete in ehemals weiß. Selbst im Homeoffice geht da was: Gestalte dir eine gute Arbeitsatmosphäre, denn mehr Motivation durch Arbeitsplatzgestaltung geht. Einen Raum, in dem du gerne bist, suchst du morgens freiwillig auf – egal ob Homeoffice oder externes Büro. Ganz von alleine beginnst du dann mit produktiver Arbeit.

Motivationskillerspinne Nr. 3: Die Routine

Jeden Tag dasselbe Netz nach derselben Anleitung knüpfen und dann Mücken auslutschen, die – vorhersehbar – wie Mücken schmecken. Diese Spinne tut täglich die gleichen Dinge in immer gleicher Reihenfolge. Einer der größten Motivationskiller ist die Langeweile.

Gegen Langeweile lässt sich ganz leicht ganz viel tun. Wie wäre es, jetzt endlich mal bei ein paar Wunschkunden zu akquirieren? Das willst du sicher schon lange mal tun: also los! Sollten nicht gleich neue Projekte mit herausfordernden Aufgaben zu finden sein, dann mach deinen Büroalltag bunter. Prüfe die Abläufe und schau, ob du dein Angebot so erweitern kannst, dass es dich selbst wieder interessiert.

Motivationskillerspinne Nr. 4: Die mit dem Staubsauger kämpft

Für manche Spinnen fängt der Tag gut an. Sie weben ihr Netz, die erste Fliege tuckert heran. Alles könnte so schön sein: Wäre da nicht der Kerl mit dem Staubsauger. Ein Knopfdruck und schon ist das ganze schöne Arbeitsergebnis dahin und die Motivation für diesen Tag perdü.

Wer sind deine Staubsaugervertreter? Unangenehme Kunden, die auch nach der 5. Korrekturschleife doch nochmal zum allerersten Entwurf zurückkehren wollen? Ein Kollege, der einfach so schlecht drauf ist, dass es dich auch herunterzieht? Menschen als Motivationskiller sind keine Seltenheit. Aber du bist die Hüterin deines Netzes – beziehungsweise Netzwerkes. Du kannst beeinflussen, mit was für Menschen du dich umgibst, mit welchen Kunden du arbeiten willst und mit wem du kooperierst. Trenne dich von den Staubsaugern, die deine Motivation verschlingen.

Motivationskillerspinne Nr. 5: Die Zitterspinne

Da hockt sie und zittert. Jeder Faden vibriert, ihr Netz bebt, das Tier bibbert.

Hat sie Angst vor Erfolg? Ist sie deshalb unmotiviert? Überraschung: weder noch! Während Menschen ängstliche Perfektionisten sein können, die sich selbst nicht genug zutrauen und sich deshalb nicht an die großen Projekte herantrauen oder aus Angst vor dem Versagen gar nicht erst mit der Arbeit anfangen, kommt das bei Spinnen nicht vor.

Auch mit unvollkommenen Netzen lassen sich Fliegen fangen. Und Zitterspinnen – es gibt sie wirklich – lassen ihr Netz nicht aus Angst erzittern, sondern weil sie es können. Die wackelige Angelegenheit samt Spinne ist damit für Beutetiere schlechter zu sehen, die brausen ungebremst ins Netz und schon gibt es Frühstück!

Trag die Spinne raus!

Wenn du deinen Motivationskiller erkannt hast, kannst du etwas tun. Glas drüber, Pappe drunter, raus tragen. Eigentlich doch ganz einfach, wenn man motiviert genug ist, das anzupacken, oder?

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