Gründung   23.7.2019

5 Netzwerkfehler: Kontakte knüpfen – aber richtig!

Kontakte knüpfen, die dich beruflich weiter bringen – das ist im Allgemeinen der Zweck des Netzwerkens. In Netzwerken empfehlen sich Menschen gegenseitig weiter, geben Hilfestellung, kooperieren bei Projekten und tauschen sich über Markt und Möglichkeiten aus. Superhilfreich also. Doch man kann dabei nicht nur viel richtig, sondern auch eine ganze Menge falsch machen. Wir haben hier fünf Dinge für Dich zusammengestellt, die Du unbedingt vermeiden solltest, wenn du dir ein stabiles Netzwerk aufbauen willst.

kontakte knüpfen

Kontakte knüpfen, die dich beruflich weiter bringen – das ist im Allgemeinen der Zweck des Netzwerkens. Doch dabei kann man eine Menge falsch machen. (Bild © pexels.com)

Kontakte knüpfen oder unangenehm auffallen?

Hoppla, hier komm ich!

Aus dem Social Media Bereich sind wir inzwischen gewohnt, uns einfach anzumelden und loszulegen. Das kommt nicht so gut an, wenn du es mit bestehenden Netzwerken von Menschen, die sich bereits gut kennen, zu tun hast. Und das gilt sowohl Online als auch im Real Life. Schön, wenn dich jemand mitbringt und vorstellt. Ganz schlecht, wenn du in einer Gruppe nicht angemeldet bist, sondern einfach bei einem Treffen auftauchst. Das Online-Äquivalent wäre: Keiner kennt dich, aber hoppla, da bist du und reißt eine Diskussion an dich. Das wirkt nicht immer sympathisch. Online ist es gut, erstmal zu schauen, wie die Spielregeln sind, wie alle miteinander umgehen und dann nach einer Vorstellung am richtigen Platz langsam mitzumachen. Wenn du von einem interessanten Unternehmerstammtisch oder einer Freiberufler-Sportgruppe bei dir in der Nähe hörst und gerne mitmachen würdest: Erstmal per Telefon oder Mail freundlich bei einer beteiligten Person anfragen und so einen ersten Kontakt knüpfen – bestimmt wirst du ganz schnell aufgefordert, doch einfach mal vorbeizuschauen.

Die Abgreiferin

Die goldene Regel des Netzwerkens: Erst geben, dann nehmen. Auftauchen, Tipps abgreifen, nie selber irgendjemandem aus der Gruppe Hilfe anbieten und zuteil werden lassen: Das kommt langfristig nicht gut an. Wenn du Fragen und Bitten gegenüber Netzwerkkontakten äußerst, sollten sich diese Personen sicher sein, dass du genauso bereit bist, mit ihnen Erfahrungen auszutauschen und Tipps und Empfehlungen auszusprechen.

Der Blender

Du stehst nicht auf Golf, spielst aber, weil man das in deiner Branche eben so macht? Die Kleinstadt deines Unternehmenssitzes ist dir echt egal, du hast dich dennoch in den Stadtrat wählen lassen, weil sich so ein Pöstchen einfach gut macht und du damit bei den übrigen Unternehmern punkten und mit der Stadtverwaltung bessere Kontakte knüpfen möchtest? Sicher ist: Man kann sich bis zu einem gewissen Grad verbiegen, aber so richtig Gutes kommt dabei nicht heraus. Außerdem kommen die übrigen Beteiligten dir ganz schnell auf die Schliche. Wenn du dich mit Zielen und Ideen eines Netzwerkes nicht identifizieren kannst: Was willst du dann dort?

Die Jammernde

Ist klar: Deine Kunden zahlen die Rechnung nicht, deine Kundinnen kommen nicht mit Folgeaufträgen rüber und deine Mitarbeiter und Kooperationspartner sind natürlich die schwierigsten unter der Sonne. Mag sein. Würde Jammern helfen, dann gäbe es Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse in dieser Disziplin. Manchmal muss man trotzdem mal ein bisschen jammern, denn es tut gut, wenn einem jemand sagt: „Wird schon wieder!“ oder konstruktive Vorschläge macht, wie ein Konflikt oder Problem zu lösen ist. Aber wenn du in deinem Netzwerk ständig nur über die Schlechtigkeit der Welt ausgerechnet dir gegenüber lamentierst, dann nervt das irgendwann. Außerdem gewinnen deine Netzwerkkontakte den Eindruck, du seist an wirklichen Lösungen für deine Schwierigkeiten gar nicht interessiert. Jammern als Selbstzweck ist nicht gut fürs Image.

Der Unzuverlässige

Zum Netzwerktreffen angemeldet sein, aber unentschuldigt nicht erscheinen. Mehrmals. Zusagen, dass du eine bestimmte Information, Adresse, Materialien weiterleitest – und es vergessen. Nicht einmal sondern immer wieder. Zur Beziehungspflege gehört Zuverlässigkeit. Kontakte knüpfen, um sie dann zu vernachlässigen, ist sinnlos.

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