Finanzen   27.1.2017

5 Tipps für mehr Liquidität für dein Unternehmen

Wer liquide ist, hat Zahlungsmittel zur Verfügung. Liquidität hat also nicht allein mit Guthaben zu tun, sie kann sich auch aus Krediten und durch Geldgeber begründen. Mehr Liquidität erreichst du durch gute Planung und rechtzeitige Verhandlungen.

Mehr Liquidität = immer flüssig

Du kannst deine Verbindlichkeiten begleichen, dann bist du auf den ersten Blick liquide. Wenn du aber nicht in die Weiterentwicklung deiner Firma investieren kannst, dann brauchst du dringend mehr Liquidität. Zu den Kosten, die monatlich auf Unternehmer zukommen gehören Miete, Telekommunikationskosten, Löhne, Honorare, Unternehmergehalt, Versicherungen, Fahrtkosten und vieles andere. Material- und Investitionskosten kommen hinzu. Du kannst an vielen Stellschrauben drehen, damit du bei den Kosten immer auf dem laufenden sein kannst. 5 davon stellen wir hier kurz vor.

Stellschraube 1: Schreib deine Rechnungen!

Liquiditätsengpässe werden oft durch nicht gezahlte Rechnungen hervorgerufen. Eigentlich müsste Geld da sein, aber ein Kunde zahlt nicht. Ein gut strukturiertes Forderungsmanagement kann helfen, dass die Zahlungen vom Kunden schneller eingehen. Dazu gehört als erster Schritt, dass Rechnungen frühzeitig – also sofort nach Leistungserbringung – auf den Weg gebracht werden. Dann musst du den Zahlungseingang regelmäßig prüfen und bei Zahlungsverzug frühzeitig mahnen.

Stellschraube 2: mit Finanzplanung den Überblick behalten

5 Tipps für mehr Liquidität für dein Unternehmen

Säumige Kunden, unordentliche Planung, hohe Ausgaben – es kann viele Gründe geben, warum es mit der Liquidität in deinem Unternehmen nicht ganz so rosig aussieht.

Hast du schonmal einen Liquiditätsplan aufgestellt? Zur Liquiditätsplanung gehört eine Übersicht darüber, welche Beträge raus gehen, was an Einnahmen pro Monat zu erwarten ist und wie es das Jahr über insgesamt ausschaut. Dazu gehören auch Ratenzahlungen oder Dinge, die zwar bezahlt sind, aber noch steuerlich abgeschrieben werden. Auch sie verändern den Gewinn. Wer bei Gründung einen Businessplan aufstellt, macht meist auch einen Finanzplan. Eine Liquiditätsübersicht auch weiterhin zu führen, hilft dir, die Kosten im angemessenen Rahmen zu halten.

Stellschraube 3: Kosten niedrig halten

Die Ausgaben niedrig halten. Gerade in der Gründungsphase ist das oft nicht einfach. Kosten zu senken, hilft aber, Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Stellschraube 4: Kooperationen eingehen und Investoren finden

Geld von anderen: auch das bedeutet mehr Liquidität für dein Unternehmen. Kooperationspartner und Investoren zu finden ist keine leichte Aufgabe. Das geht auch nicht schnell mal eben zwischendurch. Mit guten Kooperationspartnern profitiert deine Firma aber nicht nur in Sachen Liquidität sondern auch zum Beispiel beim Know-how, der Ausnutzung von Maschinen und dem Workflow.

Stellschraube 5: gut vorbereitet bei Kreditverhandlungen

Über Kredite solltest du nicht erst verhandeln, wenn es finanziell bereits brenzlig wird. Also nochmal zurück zu Stellschraube 2: Finanzplanung hilft dir, den Überblick zu behalten. Also weißt du bereits frühzeitig, wann Liquiditätsengpässe oder Investitionen anstehen. So kannst du dich auf Verhandlungen mit deiner Bank besser vorbereiten.

Mehr Liquidität für dein Unternehmen hat also viel mit Planung und vorausschauendem Handeln zu tun.

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