Marketing   16.1.2018

Als Startup richtig durchstarten und innovative HTML Newsletter erstellen

Ein Newsletter ist eine elektronisch erstellte Mitteilung, die in Form einer E-Mail periodisch an eine Empfängergruppe versendet wird.

Wieso HTML Newsletter erstellen?

Zu Beginn möchte ich kurz auf die Bedeutung von professionellen Newsletter Kampagnen im Allgemeinen aufmerksam machen. Standard-E-Mails könnt ihr mit einem herkömmlichen Provider wie Outlook versenden. Das ist soweit kein Problem. Möchtet ihr jedoch etwas bewerben, wird es schwieriger. Neben diversen Gründen, wie den fehlenden Statistiken, kommt hinzu, dass es sehr umständlich ist, einen HTML Newsletter mit einem klassischen E-Mail-Provider zu erstellen.

Wieso das nun vor allem eine große Rolle spielt, wenn Startups einen Newsletter versenden, erfahren wir im Laufe des Artikels!

Alles auf Anfang…

“Berlin ist die Startup Hochburg”
“Ich möchte später ein Startup gründen”
“Mit dem Verkauf Ihres Startups sind die Brüder zu Millionären geworden”

Sätze wie diese sind keine Seltenheit. Wir lesen sie in Zeitungen und hören sie von Freunden oder deren Sprösslingen, die nach Uniabschluss oder einigen Jahren Berufserfahrung den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Die TV-Show “Die Höhle der Löwen”, in der junge Unternehmer um Investoren werben können, wird bereits in der vierten Staffel ausgestrahlt und hat Einschaltquoten zwischen 2,5 bis zu über 3 Millionen pro Sendung.

Was genau ist eigentlich ein Startup?

“Ein Startup beschreibt ein kürzlich gegründetes Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und hohem Wachstumspotential.”
So steht es im Gründerszene Lexikon.

Allein am deutschen Startup Monitor 2017 haben sich über 1800 deutsche Startups beteiligt. Dabei sind über 50% der Mitarbeiter aller deutschen Startups unter 35 Jahre alt und das durchschnittliche Startup ist 2,7 Jahre jung.

Wozu diese ganzen Fakten? Das Interesse am Thema Startup wächst und zwar von allen Seiten. Immer mehr Investoren sehen Potenzial in jungen Unternehmer(inne)n, immer mehr Leute brennen darauf, ihre kreativen Ideen in die Tat umzusetzen und auch die Nachfrageseite zeigt großes Interesse. Und das ist vollkommen verständlich. Denn heutzutage kommt es einem so vor, als würden wir im Einheitsbrei feststecken, gefördert durch Digitalisierung und Globalisierung. Die gleichen Marken auf allen Einkaufsstraßen der Welt, die IT-und Softwarebranche scheint von einer handvoll Giganten dominiert zu werden und der Drang nach Individualisierung und frischem Wind steigt bei den Konsumenten.

Und hier stoßen wir auf die große Herausforderung. Die Berufserfahrung der Gründer(innen) ist in der Regel kurz, das Produkt noch nicht lange erprobt. Das Vertrauen der Käufer und Investoren beruht nicht auf einem sich jahrelang als erfolgreich erwiesenem Produkt.

Ein Startup gewinnt Aufmerksamkeit durch Originalität, Innovation und Kreativität. Doch wie kommuniziert man das? Besteht doch meistens ein enormer Mangel an Ressourcen wie Mitarbeiter, Geld und Zeit.

Social Media ist sicherlich ein guter Weg, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Zumal es kostenlos und die Community von Facebook, Instagram und Co. riesig ist.

Let’s talk!

Danach muss es jedoch irgendwie weitergehen. Und hier kommt der Newsletter ins Spiel.

Durch Influencer und Social Media Marketing wirkt es oft, als sei Newsletter erstellen veraltet und nicht mehr aktuell. Dabei erlaubt kein anderes Marketinginstrument eine so kostengünstige Möglichkeit, in den direkten Dialog mit der Zielgruppe zu treten und die eingesetzten Maßnahmen direkt im Anschluss auszuwerten.

Doch wie können Startups richtig gute Newsletter erstellen?

Eine Kontaktliste aufbauen

Vielleicht sprudelt ihr schon so vor Ideen für eure erste Kampagne – doch was fehlt, sind die Kontakte.

Bevor ihr einen Newsletter erstellt, sollten sich Leute für ihn anmelden. Dafür muss das Anmeldeformular gut sichtbar auf eurer Homepage sein, zum Beispiel in Form eines  ansprechenden Pop-up Fensters. Aber Achtung! Der Leser sollte nicht erst den Bildschirm Parameter für Parameter nach dem “Schließen-Häkchen” durchsuchen müssen.

Lockt eure Leser lieber damit, dass sie über eure Angebote, neue Produkte und Events informiert werden. Wenn das noch nicht reicht, helfen finanzielle Incentives ungemein. Das kann ein Rabatt von 5€ auf den ersten Einkauf sein. So lockt ihr eure Kunden nicht nur, sich für euren Newsletter anzumelden, sondern auch gleich noch zum Kauf.

Out of the Box

Normal kann jeder, normal kennt jeder.
Also ist Brainstorming angesagt. So innovativ wie das Produkt sollte auch die Newsletter Kampagne sein. Gebt den Konsumenten genau das, was sie gerade brauchen – etwas Einzigartiges. Und das muss nicht mal zwingend bedeuten, dass euer Produkt den Markt völlig revolutioniert. Einzigartig kann auch die Unternehmensphilosophie oder die Kommunikation sein.

Erstellt den Content rund um das Geschäftskonzept, um der Zielgruppe zu zeigen, was sich hinter der Marke verbirgt. Der Vorteil beim Newsletter erstellen ist der, dass auch mal etwas schief laufen darf. Ihr hattet eine kreative Idee für einen Newsletter, aber die Empfänger haben das leider anders empfunden? Macht nichts, daraus lernt man! In jedem Fall sollten eure Mailings mehr als nur Informationen zum Produkt enthalten. Vorzugsweise liefert ihr hochwertigen Content rund um jenes. Zum Beispiel in Form von Tutorials, Anleitungen, Tipps usw.

Foodspring Newsletter

Storytelling

Eine Möglichkeit für eine “Out of the Box”-Idee ist Storytelling. Nehmt eure Empfänger mit auf die spannende Reise, die ihr bereits hinter oder noch vor euch habt. Kreiert eine Geschichte um das Produkt und weckt so nicht nur Neugier und Aufmerksamkeit, sondern baut auch eine emotionale Bindung zu euren Käufern auf. Entwickeln sie diese zu eurer Marke, werden euch Fehler, Preiserhöhungen oder Konkurrenten viel weniger Bauchschmerzen bereiten. Schließlich würdet ihr einem Freund ja auch eher einen Fehler verzeihen, als einem Fremden, oder?

Personalisierung und Segmentierung

Das Thema Personalisierung wird immer wichtiger. Das liegt vor allem an dem Überfluss an Produkten und Dienstleistungen, die wir auf dem Markt haben. Damit einhergehend wächst natürlich auch die Summe an Marketing-Kampagnen mit denen wir täglich online und offline bombardiert werden.

Personalisierung bedeutet aber nicht nur, den Namen automatisch zu Beginn der Mail von der Software einsetzen zu lassen. Das ist heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr, es wird im Grunde vorausgesetzt. Vielmehr geht es darum, den Empfängern eine Kampagne zu senden, die perfekt zu ihren Bedürfnissen passt. Wenn ihr einen Nischenmarkt besetzt, was bei Startups nicht selten ist, umso besser. Das heißt die Interessen der Zielgruppe werden sich stark ähneln.

Wenn ihr eine professionelle Newsletter Software verwendet, könnt ihr in eurer Kontaktliste meist beliebig viele Informationen über eure Empfänger hinterlegen. Anhand dieser könnt ihr dann die Kampagne vor dem Versand filtern. So wird eine hohe Abmelderate vermieden.

HTML Newsletter erstellen

Wir stellen also fest, dass eine Newsletter-Kampagne eines Startups strategisch kongruent zu der Philosophie des Unternehmens sein sollte. Der Empfänger sehnt sich nach Innovation und Originalität.

Die Newsletter von Versicherungen und ähnlichen Dienstleistern bestehen beispielsweise oftmals nur aus Text. Sie sind rein informativ. Damit kommen wir jedoch an dieser Stelle nicht weiter. Um all das zuvor genannte umsetzen zu können, muss es einen größeren Spielraum für Kreativität geben. Das HTML Format ermöglicht, die Nachricht hinsichtlich verschiedener Stile (Farben, Schriftarten…) anzupassen und Bilder oder Animationen einzufügen. Das reine Textformat lässt weniger kreative Freiheiten bei der Umsetzung zu.

Eine Möglichkeit, wie ihr eurem Newsletter mehr Leben und Kreativität verpassen könnt, sind GIFs. Die ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und lassen ihn nicht einfach über das Bild hinweg scrollen.

Foodspring Newsletter

Darauf solltet ihr nicht verzichten

Um zu garantieren, dass ihr rechtlich auf der sicheren Seite seid und Beschwerden sowie Markierungen als Spam zu vermeiden, gibt einige Grundregeln. Und ja – trotz all der coolen und urbanen Ideen – daran sollten sich auch Startups halten:

  • Double-Opt-In Verfahren wählen

Bei dem Double-Opt-In wird eine Bestätigung des Nutzers per Mail angefordert. Nach der Erfassung seiner E-Mail-Adresse auf einer Website, erhält der Nutzer eine automatische Mail, die einen Aktivierungslink enthält, auf den er klicken muss, um die Anmeldung gültig zu machen.

  • Abmeldelink gut sichtbar platzieren

Lasst euch nicht dazu verleiten, den Abmeldelink versteckt einzubinden. Wenn sich eure Leser nicht mehr für eure Inhalte interessieren, werden sie einen anderen Weg finden, sich abzumelden und euch schlimmstenfalls als Spam markieren.

  • Responsive Newsletter versenden

Circa eine von zwei Mails wird mittlerweile auf einem Smartphone oder Tablet geöffnet. Jetzt kann man mutmaßen, dass es bei Startup Kunden vielleicht noch mehr sind. Aber das sei dahingestellt. In jedem Fall muss der Newsletter daher auf allen Endgeräten richtig angezeigt werden. Aber keine Sorge. Wenn ihr eine professionelle Newsletter Software verwendet, wird das meist automatisch für euch erledigt.

Das war sicherlich ganz schön viel Input. Ich fasse hier die Quintessenz nochmal zusammen: Erst einmal eine Empfängerliste aufbauen (und bitte keine kaufen!), Ideen sammeln, ein professionelles Tool verwenden und dann die Ideen umsetzen, im Anschluss anhand einiger Kennzahlen auswerten und nächste Schritte ableiten. Und nie vergessen: Übung macht den Meister!

Weiterführende Links:

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