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Angebote erstellen: kurz oder ausführlich?

„Würden Sie mir da bitte ein schriftliches Angebot schicken?“ Wenn du diese Frage kennst, dann hast du dich sicher auch schon einmal gefragt: Muss das eigentlich so aufwändig sein? Warum verbringe ich so viel Zeit damit, meine Dienstleistung zu erklären und Listen über benötigtes Material zu erstellen? Tatsache ist: Die Frage, ob Du Dich beim Angebote erstellen kurz oder ausführlich fassen solltest, ist nicht pauschal zu beantworten: Es dauert so lange, wie es eben dauert. Aber in vielen Fällen hat ein besonders detailliertes Angebot große Vorteile.

Angebote erstellen
Angebote erstellen – je nachdem, wie umfangreich die offerierte Leistung ist, ist auch der Zeitaufwand für den Kostenvoranschlag. (Bild © pexels.com)

Angebote erstellen – Ausführlichkeit verhindert Konflikte

Dein Kunde plant ein umfangreiches Projekt. Da kann es passieren, dass dich ein schriftliches Angebot mehrere Stunden beschäftigt. Natürlich musst Du nicht immer ein detailliertes Angebot erstellen. Dennoch ist eine ausführliche Beschreibung häufig sinnvoll, weil du damit Unklarheiten im späteren Ablauf ausräumst. Ist jeder Schritt und der Materialaufwand schriftlich niedergelegt, kann der Kunde hinterher nicht erstaunt sagen: „Aber ich wusste ja gar nicht, dass diese kleine Schraube so viel kostet!“ Gut, sagen kann er das natürlich immer noch. Daraufhin kannst du auf dein detailliertes Angebot tippen und antworten: „Aber da steht es doch.“ So wird es viel einfacher, Konflikte zu bereinigen oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen.

Detailliertes Angebot als Diskussionsgrundlage

Beim Angebote erstellen sehr ausführlich vorzugehen, hat einen weiteren Vorteil: Du bietest dem Kunden eine Diskussionsgrundlage. Eventuell kannst du ihm auch sofort Alternativen offerieren, wenn die Gesamtsumme für deinen Kunden zu hoch ist. Alle Stellschrauben, durch die das Angebot günstiger werden kann, liegen nun offen vor.

Beispiel: Wenn du zum Beispiel Gärtner bist und die Kundin ein Grab bepflanzen lassen möchte, ihre Wunschbepflanzung ihr aber zu teuer ist, dann kannst du bei der Pflanzenauswahl den Preis der gewünschten Büsche und kostengünstigere Alternativen nennen. Oder du weist darauf hin, dass bestimmte Pflanzen vielleicht in der Anschaffung teurer sind, aber später pflegeleicht, was die Grabpflegekosten langfristig niedrig hält. Bist du Designerin, dann lässt sich über dein Angebot für ein Firmen-Logo vielleicht noch einmal in den Punkten Nutzungsrechte und Anzahl der einzureichenden Entwürfe reden.

Es ist eigentlich egal, in welcher Branche du tätig bist. Wenn du beim Angebot erstellen nur schreibst: „Das kostet 500 Euro“ – dann endet an dieser Stelle das Gespräch mit einem Kunden, dem diese Summe zu hoch erscheint. Hast du aber ein detailliertes Angebot erstellt, dann bleibt ihr im Gespräch. Demnach sind ausführliche Angebote – auch wenn sie deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen – häufig die besseren Angebote.

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