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Angebote schreiben: Muss das so lange dauern?

Angebote schreiben, das kostet Zeit. In manchen Branchen fällt – je nach Größe des Auftrags – leicht ein halber oder ganzer Tag an. Andere brauchen noch länger. Du hast den Auftrag noch gar nicht sicher und sollst viel Zeit investieren? Ja, so ist das. Aber mit etwas Übung und vorbereiteten Bausteinen kannst du dir das Angebote schreiben langfristig etwas erleichtern.

angebote schreiben
Angebote schreiben kostet Zeit. Je mehr Erfahrung du darin hast und je mehr Bausteine du dir vorbereitest, umso leichter wird es. Zeit kostet es dennoch. (Bild © pexels.com)

Drei Dinge solltest du bedenken, wenn du einen Kostenvoranschlag erstellst und dir über die investierte Zeit Gedanken machst:

1. Zeit ist Geld, das gilt auch für das schriftliche Angebot

Glaubst du, dass die Zeit für ein Angebot unbezahlte Zeit ist? Dann stimmt etwas mit deiner Kalkulation nicht. Dein Stundensatz für abrechenbare Stunden muss so berechnet sein, dass du dir damit auch die Arbeitszeiten leisten kannst, die du nicht direkt einem Kunden in Rechnung stellen kannst.

Soll heißen: Du kannst nur X Stunden deiner wöchentlichen Arbeitszeit in Kundenprojekten. Hast aber X+Y Stunden Arbeitszeit insgesamt. Dann muss X so viel Geld einbringen, dass du dich über Y nicht ärgern musst.

2. Mit einem ausführlichen, sorgfältig erstellten Angebot überzeugen

Wenn das Angebot beim Kunden keine Fragen mehr offen lässt, entstehen weniger Missverständnisse. Es schafft Klarheit zwischen Dienstleister und Kunden. Warum haben wir in unserem Beitrag „Angebote erstellen: Kurz oder ausführlich?“ bereits beschrieben.

3. Kommt Zeit kommt Textbaustein: aus Erfahrung schneller

Es werden ähnliche Aufträge kommen. Während du dich mit dem ersten Kostenvoranschlag noch schwer tust, wirst du später beim Angebote schreiben immer routinierter und schneller. Als Hilfsmittel kannst du dir Checklisten anlegen, was alles enthalten sein muss. Außerdem kannst du auf Textbausteine zurückgreifen. Was erstmal unpersönlich klingt, ergibt sich daraus, dass neue Projekte oft Aspekte enthalten, die du schon anderswo realisiert oder geplant hast. Wesentlich ist auch, dass du – je mehr Erfahrung mit deiner Firma du sammelst – umso präziser beim Kunden abfragen kannst, was er oder sie sich genau vorstellt. Umso schneller geschrieben und umso besser auf die Zielgruppe zugeschnitten ist dann dein Angebot.

Fazit: Keine Sorge!

Es wird immer wieder Angebote geben, die dir Kopfzerbrechen bereiten, aber auch viele, die sich schnell zusammen stellen lassen. Einfach dran bleiben.

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