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Vor- und Nachteile einer Ausbildung im Familienbetrieb

Eine Ausbildung im Familienbetrieb hat Vor- und Nachteile. Vor allem für Auszubildende, die zur Eigentümerfamilie gehören, ist es oft keine leichte Entscheidung, ob sie die Ausbildung tatsächlich im Familienbetrieb absolvieren wollen.Ob nun Handwerksbetrieb, Bauernhof oder mittelständisches Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern: Familienbetriebe existieren oft schon seit mehr als einer Generation. Werterhalt und Kontinuität sind in Familienbetrieben wichtig. Und Familienbetriebe bieten oft auch Ausbildungsplätze an, um qualifizierten Nachwuchs heranzuziehen.

Ausbildung im Familienbetrieb
Vor- und Nachteile der Ausbildung im Familienbetrieb

Ausbildung im Familienbetrieb – Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Für Auszubildende, die sich bei Familienunternehmen bewerben, ist es oft von Vorteil, dass diese Unternehmen regional verwurzelt sind. Der Ausbildungsbetrieb ist also nicht weit weg. Die Unternehmen bilden entsprechend dem eigenen Bedarf aus und langjährige Mitarbeiter betreuen die Auszubildenden. Da die Ausbildungsordnung steht, muss auch ein kleines Unternehmen dafür sorgen, dass die Auszubildenden alle wichtigen Stationen der Ausbildung absolvieren können. Familienunternehmen können ideale Ausbildungsbetriebe sein, die die Auszubildenden besonders gut betreuen. Was so ideal klingt, klappt natürlich nicht bei allen Betrieben.

Es kann also auch Nachteile mit sich bringen, die Ausbildung im Familienbetrieb zu absolvieren. Im Gegensatz zu großen Konzernen und Unternehmen ist die Ausbildung vielleicht nicht so straff durchorganisiert. Es gibt nicht alle Tätigkeitsfelder, die der zu lernende Beruf eigentlich umfasst. In manchen Betrieben besteht auch die Gefahr, dass Auszubildende in Routinearbeiten stecken bleiben und eigentlich nur billige Arbeitskräfte sind.

Ausbildung in der eigenen Familie – Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Etwas anders sehen die Vor- und Nachteile für Familienangehörige aus. Die Unternehmerfamilie hofft meist darauf, dass ein Kind oder anderer naher Angehöriger später mal das Unternehmen weiter führt. Also besteht ein großes Interesse daran, dass Angehörige die passenden Berufe erlernen. Warum nicht gleich im eigenen Familienbetrieb auch die Ausbildung absolvieren?

Vorteile bei Ausbildung in der eigenen Familie

Wer in der eigenen Familie die Ausbildung absolviert hat folgende Vorteile:

  • Keine Bewerbungsphase. Mama oder Papa wird das Kind schon einstellen.
  • Spätere Unternehmensnachfolger lernen die Firma von der Basis aus kennen und sammeln Erfahrungen darüber, wie es ist, hier angestellt zu sein.
  • In der eigenen Familie besteht ein enges Vertrauensverhältnis und eigene Kinder haben schon in der Ausbildung Insiderwissen, dass den übrigen Angestellten fehlt.

Nachteile bei Ausbildung in der eigenen Familie

Zu den Nachteilen bei der Ausbildung im Familienbetrieb gehören z.B. diese Punkte:

  • Der Blick über den Tellerrand fehlt. Wer die Ausbildung anderswo absolviert, lernt andere Organisationsstruktur, Arbeitsweisen und eine andere Firmenkultur kennen. Die Gewissheit, dass es auch anders geht, bringen die extern Ausgebildeten später mit in den Betrieb. Sie sehen die Unterschiede, statt in „haben wir immer so gemacht“ festzustecken.
  • Samthandschuhe für die Kinder vom Chef? Im Familienbetrieb wird vielleicht über Defizite des Auszubildenden hinweggesehen, um Konflikte mit Vorgesetzten zu vermeiden. Wer sich anderswo ausbilden lässt, stellt sich den Ausbildungsbedingungen, wie sie für jeden anderen in dem Beruf auch sind. Die Ausbilder können sich ganz neutral mit den Auszubildenden beschäftigen.
  • Heute Azubi – später Chefin: Eine Situation, die unangenehm sein kann. Klarere Hierarchien gibt es, wenn die Ausbildung anderswo absolviert wird.
  • Defizite in der Ausbildung: Eigentlich ist genau vorgeschrieben, was Auszubildende lernen sollen und welche Tätigkeiten sie ausüben. In kleinen Familienunternehmen, in denen die Kinder vielleicht schon länger auch mithelfen, besteht die Gefahr, dass das Familienmitglied einfach mitarbeitet wie immer. Man nennt es Ausbildung, aber die Ziele der Ausbildung treten hinter dem Arbeitsalltag zurück.
  • Eignung für den Beruf: Wer sich nicht sicher ist, ob es tatsächlich der für das Familienunternehmen passende Beruf sein soll, kann das besser anderswo ausprobieren. Anderswo sind die Auszubildenden nicht mit der Erwartungshaltung naher Angehöriger konfrontiert und können einfach Azubi sein, lernen und entscheiden, ob dieser Beruf langfristig für sie passt.

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