Finanzen   07.10.2013

Bewirtungskosten absetzen – welche Angaben sind nötig?

Wenn du geschäftliche Bewirtungskosten steuerlich absetzen willst, benötigst du zusätzlich zum Bewirtungsbeleg (also beispielsweise Rechnung oder Kassenbon des Restaurants) noch eine Vorlage für weitere Angaben. Wir verraten dir, welche Angaben dort zu finden sein müssen, damit du deine Bewirtungskosten absetzen kannst.

Du kannst dir für deine Bewirtungskosten selbst eine simple Vorlage erstellen oder eine der zahllosen kostenlosen Muster herunterladen, die du an verschiedenen Stellen im Internet findest. Die Suchbegriffe „Bewirtung + Vorlage“ helfen dir schnell weiter. Folgende Angaben müssen auf deiner Vorlage Platz finden:

  • Tag der Bewirtung

Das ist selbsterklärend: Hier gibst du an, wann du deine Geschäftskontakte für berufliche Zwecke bewirtet hast.

Bewirtungskosten absetzen - diese Angaben musst du machen

Bewirtungskosten absetzen – diese Angaben musst du machen

  • Ort der Bewirtung

Hier gibst du den genauen Ort mit Adresse an, also dein Büro (falls es Catering in deinen Geschäftsräumen gab) oder ein Café oder Restaurant.

  • Bewirtete Personen

Wen hast du bewirtet? Nenne die Namen und gegebenenfalls das zugehörige Unternehmen.

  • Anlass der Bewirtung

Hier nennst du den Grund, wieso es zur Bewirtung kam. Mögliche Gründe sind beispielsweise Akquisegespräche, wenn du potenzielle Kundinnen und Kunden erst kennenlernst, Projektgespräche, wenn die Bewirtung innerhalb eines Meetings stattfand, aber auch Netzwerktreffen, wenn du eines deiner beruflichen Netzwerke eingeladen hast. Du musst keineswegs nachweisen, dass aus einem Akquise- oder Netzwerktreffen ein konkreter Auftrag entstanden ist; auch unverbindliche Treffen mit beruflicher Motivation sind eine Legitimation für absetzbare Bewirtungskosten!

  • Ort, Datum, Unterschrift

Na, auch dies dürfte selbsterklärend sein. 😉

Den ausgefüllten Vordruck gibst du dann mit beigefügtem Bewirtungsbeleg in die Buchhaltung.

Noch ein wichtiger Hinweis in Sachen Bewirtungskosten: Deinen Eigenanteil musst du vom Nettobetrag abziehen.

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