10. Nov 2021 | Buchhaltung

Billomat feiert den International Accounting Day!

Happy International Accounting Day!

Der 10. November ist der internationaler Tag der Buchhaltung. Am heutigen Tag feiert Billomat und die Welt die Buchhalter.

Dein Unternehmen hätte ohne einen Buchhalter keine Chance. Oder vielleicht doch mit einer automatisierten Lösung, wie die Buchhaltungssoftware von Billomat! Der 10. November ist ein sehr guter Anlass um die Buchhalter in Deinem Leben zu ehren und zu feiern. In diesem Artikel erfährst Du alles über den internationalen Tag der Buchhaltung und über ihre Geschichte. 

Die Geschichte des Tages

Hast Du Dir schon mal überlegt, wie viele Unternehmensentscheidungen Du triffst, die auf die Zahlen und die Expertise der Buchhalter basieren? Sie haben den Überblick über die Geschäftsvorfälle und wissen alles über Deine Finanzen. Sie verstehen die Daten, die wir niemals verstehen könnten und sie retten uns aus schwierigen Situationen.

1972 hat der Karrieretag für die Berufe in der Buchhaltung in San Diego, USA stattgefunden. Er wurde von dem Berufsverband „Institut für Wirtschaftsprüfer“ und der Vereinigung vereidigter Wirtschaftsprüfer Kaliforniens organisiert. Das Ziel des Karrieretages war es, die junge Generation auf den Beruf des Buchhalters aufmerksam zu machen und dessen Aufgaben zu erklären. Um den Beruf noch attraktiver zu machen, haben diesen Tag immer mehr Vereine und Verbände organisiert und gefeiert und er hat sich als der Tag der Buchhaltung etabliert. 

Doch wie ist die Buchhaltung in ihrer heutigen Form entstanden? Wir machen heute einen kurzen Ausflug in ihre Geschichte.  

Buchhaltung in der Antike

Der Beruf des Buchhalters stammt aus der Antike. Unsere Vorfahren haben sich schon in der Steinzeit mit der Buchhaltung beschäftigt, indem sie ihre Geschäfte dokumentiert haben. Jedoch erst nach der Entwicklung der Schrift von den Sumerern konnte sich auch die Buchführung entwickeln, indem die Menschen Abrechnungen von Lebensmitteln auf Tontafeln aufzeichneten. 9000 v. Chr. wurde in Mesopotamien das erste Buchhaltungssystem entwickelt. Statt auf Tontafeln zu schreiben, haben die Ägypter wenige Jahrtausende später Soll und Haben auf Papyrus-Rollen dokumentiert. Im antiken Griechenland gab es die ersten Aufzeichnungen des Berufes der Buchhalter, die im fünften Jahrhundert v. Chr. Schlussabrechnungen von Kassenbüchern professionell durchgeführt haben. Sie entwickelten eine einfache Form von Einnahmen- und Ausgabenbüchern, die sie auf Papyrusrollen aufzeichneten. Die Römer haben ebenso eine einfache Form der Buchhaltung mithilfe des „Abakus“, eines Taschencomputers genutzt.

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Die Erfindung des Papiers im Jahr 105 n. Chr. und seine Verbreitung in Europa hat die Buchhaltung stark beeinflusst. Im Mittelalter wurde diese einfache Buchhaltung weiter genutzt. Das Papier kam im 12. Jahrhundert n. Chr. nach Europa und somit wurde das Rechnungswesen, bis wir es heutzutage kennen, entwickelt. Insbesondere Kaiser und Könige haben ihr Vermögen und Händler haben ihre Geschäfte und die Geschäftsvorfälle in einfachster Form auf Papier dokumentiert. 1304 entstand das erste vollständige Kaufmannsbuch, welches anhand kirchlicher und staatlicher Vorgaben des Mittelalters mit römischen Zahlen geführt wurde. Das arabische Dezimalsystem wurde erst Ende des 15. Jahrhunderts eingeführt, bis dahin wurde das römische Zahlensystem benutzt. 1335 gab es in Italien schon die ersten staatlichen Rechnungsprüfer, die für die Durchführung der Buchhaltung des Staates zusammen mit Kassenbeamten verantwortlich waren. Die aus dieser Zeit stammenden Hauptbücher aus Genua erhalten Angaben über die Einnahmen und Ausgaben der Regierung sowie über Debitoren aus Steuern, Anleihen und Strafen. All das weist auf die doppelte Buchführung auf, jedoch hat Luca Pacioli als erster diese Methode umfassend dargestellt. 

Ein Mönch erfand die doppelte Buchhaltung: der Vater der Buchhaltung Luca Pacioli – die Buchführung im Mittelalter

Der venezianischer Mönch Luca Pacioli beschrieb in seinem Werk „Summa de Arithmetica“ die doppelte Buchführung. In seinem Buch, welches am 10. November 1494 veröffentlicht war, fasste er Prinzipien und Methoden zusammen, die sich seitdem nicht viel verändert haben. Weil sein Buch an diesem Datum publiziert wurde, wird am 10. November der internationale Tag der Buchhaltung gefeiert. Luca Pacioli gilt für viele als der „Vater der Buchhaltung“, denn er machte diese doppelte Buchhaltung weltweit bekannt. Die erste Übersetzung seines Werkes in die deutsche Sprache erschien im Jahr 1537 in Nürnberg. Die zweitgrößte Stadt Bayerns ist heutzutage für uns genauso wichtig, denn der Sitz von Billomat in Nürnberg ist.

Die Buchhaltung in der Neuzeit und in der Moderne

In der Neuzeit entwickelte sich die Buchhaltung weiter, indem neue Kategorien wie beispielsweise Sachkonten oder Bilanzkonten eingeführt wurden. 1642 wurde die Rechenmaschine „Pascaline“ vom französischen Mathematiker Blaise Pascal erfunden. Sie diente dazu, einfache Rechnungen zu führen, die sonst immer im Kopf berechnet werden mussten. 

Eine weitere wichtige Entdeckung: 1902 kam die ersten elektrischen Schreibmaschinen auf den Markt, Buchungsmaschinen mit Automatik für Saldenbildung, Summenzug und Auswurf des Kontenblattes folgten. Mithilfe der Schreibmaschine konnten nun alle Geschäftsvorfälle und Transaktionen schneller erfasst werden.

Ein wichtiger Meilenstein ist die Einführung der Bilanzierungspflicht. Bis 1794 gab es keine eindeutigen Gesetze über die Buchhaltung. Erst in diesem Jahr wurde in Preußen die Gesetzgebung über Bilanzierungspflicht entwickelt. 1884 wurde die Verletzung der Bilanzerstellung gesetzlich geregelt und 1891 gab es die Koppelung der Steuererklärung mit der Handelsbilanz. 

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Die Buchhaltung in der heutigen Zeit

1930 wurde die Rechnungsmaschine auf den Markt gebracht. Die Buchhalter konnten zum ersten Mal Geschäftsvorfälle in einer Maschine berechnen und maschinell erfassen. 

Im Jahr 1937 kam es zur wichtigen Unterteilung des Rechnungswesens in vier Bereichen, wie wir sie heutzutage kennen: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Statistik und Planungsrechnung. 

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Geschichte der Buchhaltung war 1964. Die ersten Buchhaltungsprogramme wurden eingeführt. Die Buchhalter können sie bedienen und die Daten digital erfassen. Die onlinebasierte Buchhaltung wurde erst mit der internationalen Ausbreitung des Internets möglich. Die heutigen Buchhaltungsprogramme wie Billomat machen Dein Leben leichter: Du kannst deine Vorfälle und Rechnungen mit einem Klick sehen und erledigen. Mit unserer Buchhaltungssoftware kannst Du Rechnungen schreiben, Angebote erstellen und vieles mehr und das alles egal wo Du bist. Überzeuge Dich selbst, indem Du unsere Software 14 Tage kostenlos testest!