Marketing   25.7.2019

Blogposts interessant gestalten – so geht’s

Du hast einen Blog, du kennst deine Zielgruppe und du hast eine Reihe von Themen beisammen, über die du schreiben willst. So weit, so gut. Und dennoch zögerst du und überlegst hin und her, wie du deine Blogposts interessant gestalten sollst? Wir geben dir ein paar Tipps dafür.

Daumen hoch für deine Blogposts? Blogposts interessant gestalten!

Daumen hoch für deine Blogposts? Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl kannst du deine Blogposts interessant gestalten! (Bild © unsplash.com)

Nicht jeder Blogpost ist interessant. Informativ schon gleich gar nicht. Und die Leserinnen und Leser gewinnen nur selten einen Mehrwert aus Blogartikeln. Was also kannst du tun, damit dies in deinem Blog nicht geschieht?

Was musst Du beachten, wenn Du Deine Blogposts interessant gestalten möchtest?

Das Thema

Zunächst einmal musst du natürlich das Thema so wählen, dass es für deine Leserschaft auch von Interesse ist. Du wirst nicht mit jedem deiner Themen ins Schwarze treffen, aber mit der Zeit wirst du herausfinden, welche Themen gut angenommen und diskutiert werden und welche nicht. Es sind auch nicht immer die großen Sensationen, die alleinig Furore machen – auch gut geschriebene Artikel zu einem alltäglichen Thema können sehr häufig angeklickt (und gelesen) werden.

Wichtig ist, dass der Inhalt deiner Leserschaft einen Mehrwert gibt, dass sie hier etwas lernen (zum Beispiel durch eine Zusammenfassung mehrerer Lehrmeinungen) oder eine neue Sichtweise kennenlernen, von der sie so woanders noch nicht gelesen haben.

Immer ein neues, spannendes Thema zu finden, ist gar nicht so einfach. Ein paar Ideen dafür findest Du in unserem Magazinartikel „Wie finde ich Blog-Themen„.

Der Blickwinkel

Wenn du dein Thema hast, bereite es gut auf, also suche dir einen interessanten Blickwinkel, von dem aus du auf das Thema schauen kannst, oder interessante Blickwinkel anderer, die du deinem Blickwinkel entgegenstellen kannst. Kontroverse allein macht noch kein interessantes Posting, aber zu viel Einseitigkeit in einem Text kann ihm nur schaden. Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass das Thema nicht allzu viel hermacht, dann entscheide dich lieber für einen kurzen News-Post oder einen kurzen Tipp, anstatt für einen unsinnig in die Länge gezogenen Artikel.

Struktur

Nicht nur in Blogs, auch in renommierten Zeitungen finden sich ab und zu Artikel, nach deren Lektüre man am Ende immer noch nicht weiß, um was genau es dabei eigentlich gehen sollte. Manche verheddern sich im Dschungel ihrer Argumente, manchen ist der Schein wichtiger als der Inhalt, manche haben ihre Texte nur auf die Schnelle in die Tasten gekloppt, um überhaupt etwas da stehen zu haben. Keine gute Idee für einen Unternehmensblog. Nimm dir dein Thema vor und überlege dir genau, was du sagen willst, denn das beeinflusst den Aufbau, die Struktur deines Blogposts.

Der Anfang

Für den Einstieg in dein Blogpost hast du zwei Möglichkeiten.

  • Die sachliche Variante ist, dass du das Thema des Posts in ein bis drei Sätzen zu Beginn kurz umreißt. Das ist klassischer Nachrichten-Style, mit dem du nichts falsch machen kannst. So ein Anfang haut aber auch niemanden vom Hocker.
  • Die eher prosaische Variante ist, mit einem Knüller, einer Sensation, einem flapsigen Spruch oder einem zunächst vielleicht nicht ganz passenden Satz oder einer Beschreibung einzusteigen.Damit sicherst du dir bestimmt die Aufmerksamkeit deiner Leserschaft. Allerdings ist das kein Anfang für jedes Thema und schon gar nicht für jeden Blogpost. Solche Anfänge solltest du sorgfältig verteilen und nicht allzu häufig bringen, damit sie sich nicht abnutzen.

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Die Sprache

Die Art und Weise wie du deine Posts formulierst, trägt entscheidend zur Lesbarkeit bei. Schreib nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu einfach. Zu trocken sollten die Texte auch nicht sein; lockere sie immer mal mit sprachlichen Mitteln auf – ob es eine passende Metapher ist oder ein Vergleich: nutze die Möglichkeiten der Sprache voll aus. Lass die Sätze nicht zu lang werden, aber reihe nicht einfach nur „Subjekt-Prädikat-Objekt“-Sätze aneinander. Die Abwechslung macht’s. Nur zu umgangssprachlich sollte ein Blogpost nicht sein – schreib also nicht so wie du sprichst, sondern drücke dich etwas gewählter aus; dann klingst du auch gleich professioneller.

Absätze und Zwischenüberschriften

Unterteile deine Posts nach Möglichkeit in Absätze und gibt einem Absatz hier und da mal eine sinnvolle Zwischenüberschrift (die sowohl informative, also auch packend sein sollte). Diese kannst du am besten aus dem nachfolgenden Text nehmen – ein signifikantes Satzteil oder ein kurzes Zitat passen meist gut. Absätze und Zwischenüberschriften lockern deinen Artikel auf und machen ihn dadurch interessanter anzuschauen und leichter lesbar.

Nicht schwafeln

Viele Blogger schwafeln endlos um ein ziemlich belangloses Thema herum. Sie formulieren das, was sie bereits im ersten Satz gesagt haben, mehrfach um, sodass man immer und immer wieder denselben Käse liest und auch nach dem dritten Absatz immer noch nichts Neues erfahren hat. Schwafelei schadet dir und nervt deine Leserschaft – also lass es besser. Formuliere deine Sätze knackig und kurz, und halte dich an deine Struktur und das, was das Thema ehrlich hergibt – damit machst du dir wesentlich mehr Freunde.

Achte auf Grammatik und Rechtschreibung

Dieser Tipp mag deine Texte nicht interessanter machen, doch trägt er ganz wesentlich dazu bei, dass Leser deine Artikel gerne lesen. Ein Faktor, den man keinesfalls unterschätzen sollte. Hier geht’s zum unserem Artikel „Besser schreiben: Rechtschreibung und Grammatik„.

Fotos, Grafiken, Diagramme

Ganz wichtig für Blogposts sind Bilder. Zwar gibt es auch zahlreiche Blogs im Internet, die ganz ohne Bilder auskommen, doch sind dies bereits sehr etablierte, teils sehr aufwändig recherchierte und mit viel Zeitaufwand geschriebene Blogs. Das soll nicht heißen, dass du dir die Mühe im Text sparen kannst, wenn du stattdessen ein Bild einfügst. Aber es ist nachgewiesen, dass Blogposts mit Bild besser ankommen. Nicht zu vergessen: wenn du den Link zu deinem Blogpost zum Beispiel auf Facebook & Co. teilst, wird automatisch das Blogfoto in den Teaser mit eingebaut. Das zieht sehr viel mehr Klicks nach sich als ein reiner Textlink. Doch Vorsicht – nicht alle Bilder kannst Du einfach so verwenden. Beachte deshalb immer die Nutzungsrechte der Bilder beachten.

Das Interessante an Bildern und Grafiken ist, dass der Bildinhalt gar nicht unbedingt zum Thema passen muss. Es muss nur einen Anreiz geben, es anzuklicken. Grafiken mit Diagrammen hingegen sollten natürlich mit dem Thema des Posts zu tun haben. Sie eignen sich aber ohnehin nur begrenzt als Beitragsbild am Anfang eines Posts. Besser passen sie in die Mitte, wo sie den Text noch einmal auflockern und wo sie den Textinhalt illustrieren sollen.

Hilfreich kann für Blog-Anfänger auch sein, sich andere Blogs anzuschauen. Was gefällt dir an den Postings dort und was nicht? Was kannst du inhaltlich und optisch besser machen als sie? Wie kannst du dich von der großen Masse absetzen? Allein die Prüfung der Konkurrenz kann dir viele Hinweise darauf geben, wie du deine Blogposts interessant gestalten kannst.

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