Gründung   22.8.2013

Businessplan Basics – 7 Grundlagen für Gründer

Gründerinnen und Gründer wissen, dass ein Meilenstein auf dem Weg in die Selbstständigkeit der Businessplan ist. Und wenn die Geschäftsidee schon da ist, sollte es doch zum Businessplan nicht mehr weit sein – oder doch? Doch was gehört eigentlich hinein?

Die 7 Punkte eines Businessplans

1. Die Kurzbeschreibung des Vorhabens

Keine Angst vor dem weißen Blatt Papier: Wir sagen dir, was zu einem Businessplan dazugehört!

Keine Angst vor dem weißen Blatt Papier: Wir sagen dir, was zu einem Businessplan dazugehört!

In wenigen Worten gehört eine Zusammenfassung der Geschäftsidee an den Anfang des Businessplans – also Name des Geschäfts, grobe Umschreibung der Geschäftsidee, Auflistung der geplanten Produkte oder Dienstleistungen, Einblick in die eigene Branchenkenntnis (also Ausbildung oder Berufserfahrung in diesem Bereich), das wesentliche Argument, weshalb du einen Geschäftserfolg erwartest (zum Beispiel „Einen solchen Laden gibt es zurzeit noch nicht in der Region“). Achtung: Nur weil dieser Punkt am Anfang des Plans steht, solltest du ihn nicht unbedingt als Erstes schreiben:  Genau genommen fasst er die wesentlichen Aussagen des übrigen Businessplans zusammen – deshalb kann es klug sein, ihn erst zu schreiben, wenn du sämtliche Argumente und Fakten zusammengetragen und klar vor Augen hast.

2. Ausführliche Beschreibung der Geschäftsidee

War die Kurzbeschreibung dafür gedacht, das Vorhaben zusammenzufassen und die Leserinnen und Lesern davon zu überzeugen, sich auch das übrige Dokument anzusehen, kannst du jetzt ausholen und deine Geschäftsidee ausführlich schildern. Erläutere deine Vision und den geplanten Aufbau deines Unternehmens. Verdeutliche, wieso du dich für diesen Standort, diese Rechtsform, genau diese Produkte und Leistungen entscheiden hast.

3. Beschreibung deines Angebots

Schildere dein Angebot – also deine künftigen Produkte oder Dienstleistungen – ausführlich und überzeugend. Stell dir dabei am besten vor, du hättest bereits einen potenziellen Kunden oder eine Kundin vor dir: Beschreibe dein künftiges Angebot so, dass klar wird, warum deine Zielgruppen einen Anreiz haben, sich dafür zu entscheiden.

4. Umfeldanalyse

Wer sind deine Zielgruppen? Wer sind deine Konkurrenten? Wirst du dich nur gegen regionale Konkurrenz behaupten müssen, oder wirst du auch überregional akquirieren? Wie sieht es dort mit deinen Mitbewerbern aus? Was weißt du über den Bedarf deiner Zielgruppen an deinem Angebot? Schließt dein Angebot vielleicht eine Lücke im Markt, die deine Mitbewerber nicht bedienen? Was sind die Strategien deiner Mitbewerber – inwiefern wirst du ähnliche Strategien wählen, inwiefern wirst du dich abheben?

5. Personal

Wirst du als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer starten oder im Team mit Partnerinnen und Partnern? Wirst du Angestellte, Aushilfen oder Honorarkräfte beschäftigen? Falls du zunächst allein gründest – sieht dein Plan für die nächste Zukunft vor, Menschen einzustellen? Beschreibe deine eigene Qualifikation noch einmal ausführlich. Planst du in nächster Zeit Fort- oder Weiterbildungen, die für dein Unternehmen nützlich sein werden?

6. Marketing

Was sind deine geplanten Akquise- und Werbemaßnahmen? Wie möchtest du an deine ersten Kundinnen und Kunden kommen? Wie sollen sie von deinem Unternehmen erfahren? Hast du Ideen für Öffentlichkeitsarbeit zur Geschäftsöffnung? Planst du Bonus- oder Treuesysteme zur Kundenbindung? Wirst du einen Internetauftritt haben? Was ist mit Visitenkarten und einem Newsletter?

7. Ausblick – Chancen und Risiken

Schließe deinen Businessplan mit einem realistischen Ausblick ab: Was sind realistische Erwartungen? Welche Änderungen des Marktes könnten Risiken für deine Geschäftsidee sein? Hast du Ideen, wie du Risiken absichern kannst (zum Beispiel mit Versicherungen, mit einem finanziellen Polster, mit alternativen Produkt-/Dienstleistungsideen …)?

Viel Erfolg!

Ein guter Businessplan hilft dir, Förderer und Unterstützerinnen für dein Vorhaben zu gewinnen, Kredite zu beantragen und auch, dich mit deiner Idee gründlich auseinanderzusetzen. Er ist ein erster Schritt auf dem Weg zu deinem Erfolg!

 

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